11. Mai 2012

Tools zum Entwerfen von Responsive Web Design-Projekten

Bei Responsive Design ist viel Technik im Spiel. Technik, die nicht selten vom Wesentlichen ablenkt: Struktur und Inhalte.
In diesem Artikel beschreibe ich Methoden und Tools, die mir helfen, mich beim Entwurf einer Website im Responsive Design nicht in den technischen Details zu verlieren.

1. Skizzen

In der Konzeptions-Phase eines Responsive Webdesign-Projekts geht es darum, wie die Inhalte gewichtet werden und was an welcher Stelle bei welcher Bildschirmgröße erscheinen soll.
Der Weg über klassische Wireframes über Fireworks oder Keynote ist für diesen Prozess nicht ganz ideal. Zuviel Energie und Aufmerksamkeit fließt in die akkuraten grauen Kästchen, das Gefühl für die Flexibilität geht verloren.

Ich arbeite deshalb viel mit Papier und Bleistift. Damit ich nicht jedes Mal wieder dieselben schiefen Umrisse zeichne und ich die Proportionen besser erkennen kann, habe ich mir Skizzenblätter gebastelt.
Eines davon gibt’s unten am Ende des Artikels zum Download (als pdf und als Adobe Indesign-Vorlage zum Selber Anpassen).
Mit diesem Blatt arbeite ich, wenn ich mir klar werden möchte, wie sich ein Layout grundsätzlich verhält. Also: Wie verändern sich die Spalten, was steht wo bei welchem Bildschirmgröße? Weiterlesen


30. März 2012

Neue Ideen zu Breakpoints im Responsive Web Design

Wer sich mit Responsive Web Design beschäftigt landet früher oder später bei der Frage: Mit welchen Breakpoints soll ich arbeiten? In der Regel orientieren man sich dabei an den Geräten, auf denen die Website dargestellt werden soll. Die Bildschirme von Smartphones und Tablets sind soundso breit, also nehmen wir diese Werte als Breakpoints. 

Aber welche Geräte von welchen Herstellern wählen wir dafür aus? Nach welchen Kriterien gehen wir vor? Und was passiert, wenn neue Geräte auf den Markt kommen? Schreiben wir dann wieder neue Breakpoints ins Stylesheet?
In diesem Artikel möchte ich alte und neue Methoden betrachten, mit denen man die “richtigen” Breakpoints für ein Responsive Web Design zu finden.

Was sind Breakpoints?

(Wer schon weiß, wie das mit den Breakpoints funktioniert, darf die nächsten zwei Absätze überspringen und weiter unten weiterlesen).
Breakpoints definieren die Stellen, an denen sich das Layout einer Website ändert, wenn die Inhalte auf Geräten mit unterschiedlich großen Displays dargestellt werden. Das Layout einer Website im Responsive Design passt sich automatisch der Größe des Displays an. Guckt der Besucher mit einem Smartphone, bekommt er die Website anders ausgeliefert als wenn er vor dem Desktop-Rechner sitzt.

Responsive DesignArbeitet man mit einem festen Layout, verkleinert der mobile Browser die Website im Ganzen auf die Größe des jeweiligen Bildschirms. Ziemlich bald wären alle Texte unleserlich und die winzigen Links wären über einen Touchscreen nicht mehr bedienbar. Weiterlesen


20. März 2012

Rechnen mit Gesten

Interessantes Konzept: Ein Rechner ( der “Rechner” heißt), den man rein über Gesten bedienen kann. Ausgedacht haben sich das Todd Berger and Lucian Föhr aus Boulder in Colorado.

Erhältlich für 79¢ im AppStore, weitere Informationen auf der Website rechner-app.com.
Der erste Test hat ergeben: Es funktioniert, man kann über Gesten allerdings nur addieren und substrahieren. Und es empfiehlt sich, die Tonuntermalung auszuschalten.


Entdeckt auf fastcodesign.com


12. Januar 2012

“Mobile First” – Responsive Design von unten

Normalerweise geht der Weg andersherum: An die fertige Website wird eine mobile Version “angedockt”. Rein technisch ist das machbar und in vielen Fällen auch die einzig gangbare Lösung – wenn wenig Geld da ist oder die Website aus anderen Gründen kein komplettes Redesign bekommen soll.

Wenn aber tatsächlich ein Relaunch geplant ist und man die Chance hat, ganz von vorn anzufangen, ist der “Mobile-First”-Gedanke ein sehr spannendes und produktives Denkmodell. Weiterlesen


21. Oktober 2011

Der Google App-Inventor für Android

Google App Inventor für AndroidVor einiger Zeit war ich zu einem Workshop mit dem schönen Namen “Android Extravaganza” eingeladen. Im Workshop haben wir Android-Apps mit dem App-Inventor erstellt.

Mit dem App-Inventor kann man sehr schnell und einfach Apps für Android-Mobiltelefone zusammenbauen. Er wohnt in der Cloud, das heißt man braucht eine aktive Internetverbindung, um damit zu arbeiten. Und weil der App-Inventor zu Google gehört, braucht man natürlich auch eine Google-ID.

Der App-Inventor besteht aus zwei Modulen:

  • dem App-Inventor Designer, in dem man die Komponenten für die App festlegt (also Buttons, Textfelder, Töne, usw.) und
  • dem App- Inventor Blocks Editor, in dem Programm-Blöcke zusammengestellt und den Komponenten Funktionen zugewiesen werden. Weiterlesen