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Archiv der Kategorie Usability

Der eReader Kobo Touch im Test

Appleverwöhnte Konsumenten finden den Amazon Kindle hässlich. Ich habe mich deshalb nach Alternativen umgeschaut – und habe den Kobo Touch entdeckt: Er sieht hübscher aus als der Kindle-eReader und er hat ein Touch-Display. Mit 129€ ist er etwa so teuer wie der Kindle 3 mit Tastatur. 

Momentan lese ich viel auf dem iPad, aber die Hintergrundbeleuchtung ist leider anstrengend für die Augen.
Meine bessere Hälfte hat ein Kindle, ich habe noch keins. Ich durfte aber schon probelesen und habe festgestellt, dass man auf so einem eReader sehr entspannt lesen kann. Nach einem langen Arbeitstag am Bildschirm sind meine Augen müde und dankbar für augenfreundlich aufbereitete Texte.

Kobo Touch unboxing

Der Kobo Touch kommt in einer netten kleinen Schachtel. Drin ist nichts weiter als der eReader, ein USB-Kabel und eine Schnellanleitung für den SetUp. Ein Netzgerät ist nicht dabei.

Der eReader sieht hübsch aus. Man kann ihn in mehreren Farben kaufen (weiß, schwarz, hellblau und rosa) und er hat eine eigentümlich geformte Rückseite. Damit liegt er angenehm in der Hand.

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17. Januar 2012 von Kirsten
Kategorien: Notizen, Usability | Schlagwörter: , | Schreibe einen Kommentar

Gedanken zum Thema Content-Strategy

Content-Strategie: Der rote FadenWas im anglomerikanischen Sprachraum mittlerweile ein feststehender Begriff ist, ist bei uns noch wenig bekannt. Dabei geht es beim Thema Content-Strategie um all die Fragen, mit denen sich jeder Webworker tagtäglich auseinandersetzen muss. 

Warum Webdesign andere Prozesse braucht

Der Entstehungsprozess einer Website unterscheidet sich grundlegend von den Abläufen, die wir aus der Printproduktion, aus der Werbung oder aus der Software-Entwicklung kennen. Jonathan Kahn bringt es in seinem Artikel Embrace content strategy: throw out your design process so auf den Punkt: Eine Website, die nach dem Muster eines gedruckten Geschäftsberichts aufgesetzt wird, sieht zwar schick aus, aber kein Mensch wird sie lesen. Sie ist dann genauso wirksam wie eine Broschüre in der Schublade.

Webdesign ist anders. Leser verhalten sich auf einer Website nicht so wie beim Zeitunglesen oder Fernsehen. Sie haben spezielle Erwartungen an das Medium und sie nutzen das Web in allen möglichen Lebenslagen.
Die Inhalte auf Webseiten beschränken sich auch nicht auf Texte, es gibt viele Content-Formate: Videos, Audiodateien, Präsentationen, Formulare und so weiter.

Die Teile dieses Puzzles zu einem Bild zusammenzusetzen, das ist die Aufgabe von Content-Strategie.
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21. Dezember 2011 von Kirsten
Kategorien: Usability, Webdesign | Schlagwörter: , | Schreibe einen Kommentar

Über das Für und Wider von Dropdown-Menüs

Viele WordPress-Themes kommen heute mit dieser Funktion und Kunden wie Designer sind fasziniert von dieser Technik. Man kann sie sehr schön in einen Entwurf integrieren, Dropdowns sind optisch dezent und elegant und brauchen wenig Platz. 

Was ist ein Dropdown-Menu?

Ein Dropdown-Menü ist etwas in dieser Art:

Das heisst, beim Klick auf den Menüpunkt “Leistungen” klappt ein Untermenü heraus, auf dem dann alle Unterseiten zu sehen sind. Es gibt noch eine zweite Verainte, Fly-Out genannt. Hier klappt das Zusatzmenü zur Seite und nicht nach unten auf.

Was sind die Vorteile?

  • Mit einem ausklappbaren Menü kann man die Navigation sehr “aufgeräumt” darstellen.
    Auch und gerade dann, wenn sich sehr viele und verschachtelte Inhalte auf den Ebenen dahinter verbergen.
  • Im aufgeklappten Bereich sieht man alle Unterseiten auf einen Blick
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15. November 2011 von Kirsten
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CMS-Usability (2) Was macht ein System nutzerfreundlich?

In Teil 1 dieser Serie habe ich die Probleme beschrieben, die unerfahrener Nutzer mit Redaktionssystemen haben. Im 2. Teil schaue ich mir an, was Nutzerfreundlichkeit konkret bedeutet.

Was ist es, das ein Redaktionssystem leicht bedienbar macht?
Die Antwort ist im Grunde einfach: Das System muss den Anwender in dem unterstützen, was er tun will. Er soll in möglichst kurzer Zeit und mit minimaler Anstrengung sein Ziel erreichen können. (weiterlesen …)

14. Oktober 2011 von Kirsten
Kategorien: Usability, Webdesign | Schlagwörter: | Schreibe einen Kommentar

CMS-Usability (1) Das Monster hinter den Kulissen

Ein Redaktionssystem ist ein wichtiges Verkaufsargument, wenn es darum geht, einen Kunden für ein Webprojekt zu gewinnen. Selbst bei sehr einfachen Projekten fragen die Kunden inzwischen nach einem CMS.

Da ist zum Beispiel Frau M. Sie wird sich um die neue Webseite einer Arztpraxis kümmern. Die Seite soll ein neues Design bekommen und wenn möglich auch ein CMS. Da es nur sehr wenige Änderungen geben wird, frage ich nach, ob eine statische Seite nicht auch ausreichen würde. Kleine Korrekturen kann ich im HTML-Code schnell umsetzen, Anruf genügt. Wozu also ein Redaktionssystem?

Frau M. antwortet: “Ich möchte nicht bei Ihnen anrufen müssen, nur weil ich eine Telefonnummer ändern möchte. Das kann ich doch auch selber machen.”
Wer seine Webseite selbst pflegen kann, ist unabhängig und muss niemanden um Hilfe bitten. Das ist ein gutes Gefühl, das den Kunden einiges wert ist. (weiterlesen …)

04. Oktober 2011 von Kirsten
Kategorien: Usability, WordPress | Schlagwörter: , | Schreibe einen Kommentar

Usability-Probleme im TYPO3 Backend

In diesem Artikel möchte ich mir anschauen, an welchen Stellen die Benutzer-Oberfläche im Redaktionssystem TYPO3 es seinen Nutzern schwer macht, sich zurechtzufinden. Und was man tun könnte, um diese Probleme zu lösen.
Dabei habe ich die technisch eher unerfahrenen End-Anwender im Sinn, also Redakteure, die Inhalte einstellen und pflegen.

1. Information Overload

Müssen sich viele Elemente einen relativ engen Raum teilen, dann erzeugt das Verwirrung. Für eine Nutzeroberfläche bedeutet das, sie wird unübersichtlich.
Die Folge: Der Anwender findet erstens nicht, was er sucht und zweitens: er macht Fehler. Weil ihm die Orientierung schwer fällt, klickt er früher oder später auf gut Glück irgendetwas an.

Der Redakteur hat eine bestimmte Aufgabe im Sinn, die er umsetzen möchte. Die Oberfläche gibt ihm keinen eindeutigen Hinweis darauf, wo er damit anfangen soll.

Was tun?

Über Usabilty-Tests sollte man die fünf Abläufe ermitteln, die die Redakteure am häufigsten ausführen wollen. Die Anzahl der Navigations- und Informationselemente wird auf diejenigen reduziert, die für diese Arbeiten notwendig sind. Weiterführende Buttons und Tabs kommen auf eine Ebene dahinter.
Der Nutzer bekommt klare Hinweise darauf, was er tun muss, um diese fünf häufigsten Arbeiten umzusetzen. (weiterlesen …)

16. Juni 2011 von Kirsten
Kategorien: Usability, Webdesign | Schlagwörter: , | 1 Kommentar

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