Es ist noch gar nicht lange her, da konnte ich mir nicht vorstellen, mit einem Preprozessor wie LESS zu arbeiten. Aber inzwischen bin ich auf den Geschmack gekommen.
Was LESS ist habe ich in diesem Artikel erklärt. Im Prinzip ist es eine Erweiterung der CSS-Syntax. LESS bietet das, was man sich von der nächsten CSS-Version wünschen würde: Man kann wiederverwendbare Variablen definieren, Styles verschachteln und Vieles mehr.
Der Haken dabei: Die Syntax von LESS muss per Compiler in CSS umgeschrieben werden, denn sonst kann der Browser die Angaben nicht lesen. Das heisst, wer daran gewöhnt ist, Anpassungen und Korrekturen in der CSS-Datei per FTP auf dem Server zu machen, muss sich umorientieren. Denn das funktioniert dann nicht mehr.
Änderungen macht man ausschließlich im less-File, die CSS-Datei ist nur noch eine Art Ausgabeformat, das automatisch erzeugt wird. Die CSS-Datei fasst man gar nicht mehr an.
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