Während und nach meiner Session gab es eine Reihe von interessanten Fragen und Anregungen, die ich gerne wiedergeben möchte.
Mobile Browser per WordPress-Funktion identifizieren
Seit der Version 3.4 gibt es im WordPress-Core eine Funktion, mit der man abfragen kann, ob ein mobiler Browser anfragt: wp_is_mobile
Bei der Funktion ist eine Liste mit user agents (mobilen Browsern) hinterlegt. Wenn also einer von diesen Browsern anfragt, tritt die Funktion in Aktion:
- Mobile
- Android
- Silk
- Kindle
- Blackberry
- Opera Mini
Man könnte damit eine Abfrage direkt in ein Template einbauen und festlegen, ob ein bestimmter Bereich im mobilen Browser angezeigt werden soll oder nicht. Möchte man beispielsweise den Bereich “Newsletter” nur auf dem Desktop-Rechner zeigen, sähe das irgendwie so aus:
if ( !wp_is_mobile() ) {
//display newsletter-stuff
} else {
//display nothing
} wp_is_mobile ist eine interessante Funktion und ich bin gespannt, wie es an der Stelle weitergeht. Momentant deckt die Funktion nur einen Faktor in dem komplexen Spiel Browser/Monitorbreite/Bandbreite ab. Man kann damit Browser identifizieren, aber keine Bildschirmbreiten oder andere Kriterien abfragen.
Praktisch ist, dass ein Element, das per Funktion wp_is_mobile “ausgeblendet” wird, auch nicht geladen wird. Ganz im Gegensatz zur CSS-Anweisung display:none, die zwar ein Element unsichtbar macht, das aber zuvor trotzdem geladen werden muss.
Nach dem letzten WordCamp in Köln hatte ich mir vorgenommen, beim nächsten Camp selbst eine Session anzubieten. Und weil ich mich mit dem Bereich Theme-Entwicklung noch am besten auskenne, möchte ich etwas dazu erzählen.