WordPress-Backend für Kunden-Projekte anpassen (Update)

Dieser Artikel ist ursprünglich am 02. 02. 2012 erschienen.
Das ist eine ganze Weile her. Der Inhalt ist wahrscheinlich nicht mehr aktuell.

Für Neulinge ist das WordPress-Backend eine große Hürde. Mit diesen zwei PlugIns wird das das Verwalten einer WordPress-Seite für unerfahrene Nutzer leichter.

1. Frontend-Editor

Dieses PlugIn habe ich auf einer Seite eingesetzt, auf der die Kundin zunächst nur bestehende Texte ändern möchte. Später soll die Seite erweitert werden und es wird eine Schulung geben.

Das PlugIn sorgt dafür, dass angemeldete Nutzer direkt auf der Vorderseite der Website Texte bearbeiten können. Fährt man mit der Maus über einen Textbereich, taucht ein kleiner Edit-Button auf:

Klickt man den Button an, erscheint ein Texteditor, in dem man den Text bearbeiten kann.

Man kann in den PlugIn-Options festlegen, welche Textelemente bearbeitbar sein sollen, also z. B. nur die Haupttexte der Posts/Pages oder auch Texte Sidebar-Widgets.
Eine schicke Sache, finde ich.

Ein paar kleinere Bugs hat das PlugIn. So muss ich manchmal in Chrome die Seite neu laden, weil der Edit-Button beim Mouseovernicht auftaucht. Was auch ein bisschen unpraktisch ist, dass der Nutzer nach dem Einloggen erst Mal im Backend landet. Da wollte er ja gerade nicht hin. Ich habe es so gelöst, dass ich die Kundin über Peter’s Login Redirect  gleich zurück ins Frontend schicke. So bekommt sie das Backend erst gar nicht zu sehen.

Ein bisschen unglücklich finde ich, dass der Nutzer Admin-Rechte braucht, um Texte zu bearbeiten. Das beisst sich ein bisschen.

Download Front-End-Editor

2. White Label CMS

Das ist ein ziemlich praktisches Plugin, denn es fasst die vielen kleinen Tweaks, die man so in die functions.php packt, um das Backend übersichtlicher zu machen,  in einer ordentliche Oberfläche zusammen.
Man kann sämtliche optischen Verschönerungen damit umsetzen, z.B. das Kundenlogo hier und da und dort einbauen, CSS-Styles anpassen. Aber auch Dashboard-Widgets und Menüpunkte kann man damit ausblenden. Man kann eigene Welcome-Panels einbauen und noch einiges mehr.
Das Schöne dabei: Alles funktioniert bezogen auf die User-Rolle.

Download White Label CMS-Plugin

Der Entwickler Troy Dean erklärt die Funktionen in einem Video (englisch).

White Label CMS V1.4 Tutorial from Troy Dean on Vimeo.

 

 

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