Hörbuch-Tipp: „Ausgebrannt“ von Andreas Eschbach

Dieser Artikel ist ursprünglich am 16. 09. 2011 erschienen.
Das ist eine ganze Weile her. Der Inhalt ist wahrscheinlich nicht mehr aktuell.

Letzte Woche hatte ich Urlaub. Das ist die Zeit, in der ich mal was anderes lese als Bücher über Webdesign. Manchmal lasse ich mir auch etwas vorlesen.

Dieses Hörbuch ist toll. Die Geschichte ist spannend von Anfang an und hält diese Spannung bis zum Schluss. In der Mitte des relativ langen Hörbuchs hatte ich mal kurz Sorge, dass die Geschichte abdriftet, aber die Story blieb in der Spur. Wobei der erste Teil vielleicht einen Tick packender ist.

Das Buch wird gelesen von Ulrich Noethen und das ist ein Erlebnis. Noethen liest sehr lebendig und farbig, bleibt dabei aber ruhig und angenehm im Duktus. Alle Effekte erzielt er mit minimalen Mitteln.

Worum geht es in dem Buch? Es geht ums Öl. Den Stoff, der unsere Wirtschaft antreibt. Wir alle wissen, die Ölvorräte sind endlich. Aber niemand lebt danach, denn Öl ist schließlich spottbillig.
Die Autoindustrie bringt ein übermotorisiertes Modell nach dem anderen auf den Markt – und ein Elektroauto vom Dienst als Feigenblatt. Es ist das Öl, das uns uns die billigen Äpfel aus Argentinien in den Supermarkt bringt und den mobilen Arbeitnehmer von seinem Häuschen im Grünen zum Büro in der Stadt.

Niemand hat einen Plan für die Zeit nach dem Öl. Das könnte das Ende der Welt wie wir sie kennen bedeuten…

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