Meldung für alte Artikel ausgeben

Wenn ein Blog schon eine Weile läuft, sammeln sich zwangsläufig Artikel an, die bereits ein gewisses Alter auf dem Buckel haben. Diese Artikel sind wahrscheinlich nicht mehr aktuell, denn die Welt im Web dreht sich schnell.

Man könnte nun auf die Idee kommen, alte Artikel zu löschen. Das ist aber keine gute Lösung, Suchmaschinen-Experten werden ganz blass bei diesem Gedanken. Denn Google & Co. haben auch die älteren Artikel im Verzeichnis. Wenn nun der Link dorthin ins Leere führt, weil Ihr den Artikel gelöscht habt, bekommt Google eine Meldung zurück (Fehler 404). Das kann sich negativ auf das Ranking der Seite auswirken.

Wie wichtig dieser Aspekt bei Eurem Blog ist und ob 404-Fehler wirklich so böse sind, darüber lässt sich streiten. Eines kann man aber sagen: Ihr verliert potenzielle Besucher, wenn der Artikel hinter dem Link plötzlich nicht mehr existiert.
Weiterlesen Meldung für alte Artikel ausgeben

Anleitung: Test-Seite mit .htaccess schützen

Eine Webseite, die noch im Aufbau ist, soll nicht jeder sehen können. Erst wenn alles fertig ist, soll die Seite für alle Besucher und Suchmaschinen sichtbar werden. Auf diese Weise kann man in Ruhe arbeiten und sich mit Kunden und Kollegen abstimmen.

Eine einfach Möglichkeit, eine Seite mit einem „Sichtschutz“ zu verpassen, ist eine Coming-Soon-Seite davor zu schalten. Dafür gibt es viele gute Plugins bei wordpress.org.
Damit ist die Seite vor unbefugten Blicken abgeschirmt. Wer Zugangsdaten zum WordPress-Backend hat, kann sich anmelden, alle anderen sehen nur die Coming-Soon-Seite.

Nachteil: Der Umweg über das Backend

Die Coming-Soon-Seite hat jedoch einen Nachteil: Nach der Anmeldung landet man im Backend. Für Laien ist das sehr irritierend, sie verstehen nicht, wo sie sich befinden.
Update: Es sei denn, man kombiniert den Link zur Seite mit einem redirect Parameter. (s. Kommentar von Torsten)

Wenn es also nur darum geht, dass eine Seite vor fremden Blicken geschützt wird und die Besucher gleich im Frontend landen sollen (ohne Umweg übers Backend), dann bietet sich ein anderer, klassischer Weg an: Das Abschirmen der Seite per .htaccess.

Weiterlesen Anleitung: Test-Seite mit .htaccess schützen

Anleitung: Google Analytics mit Webseite verbinden

Wir setzen bei unseren eigenen Projekten und bei Kunden das Analyse-Tool Statify ein. Damit kann man nachverfolgen, welche Seiten am häufigsten aufgerufen werden und woher die Besucher kommen. Manchen Kunden ist das zu wenig, sie möchten das volle Programm. Die Wahl fällt dann in der Regel auf Google Analytics. Google Analytics ist kostenlos und es gibt praktisch nichts, was man damit nicht auswerten kann.
[white_box]Für die folgende Anleitung übernehme ich keine Gewähr. Ich habe lediglich versucht, die relevanten Informationen nach bestem Wissen zusammenzutragen. Stand: Juli 2014[/white_box]
Beim Verbinden einer Webseite mit Google Analytics muss man ein paar Dinge beachten, wenn das Ganze datenschutzkonform ablaufen soll.

Schritt für Schritt zu Google Analytics

  1. Google-Konto anlegen
  2. Google-Tracking-Info finden
  3. Tracking-Info einbinden
  4. IP-Adressen anonymisieren
  5. Vertrag mit Google abschliessen
  6. Impressum/Datenschutzerklärung ergänzen
  7. Opt-out-Link einbauen
  8. Alte Daten löschen

1. Ein Google-Konto anlegen

Damit Eure Webseite mit Google Analytics ausgewertet werden kann, braucht Ihr als erstes ein Google-Konto. Wer schon eins hat, kann das natürlich benutzen. Aber ohne Konto geht leider nichts, denn Google-Analytics ist Teil eines Google-Kontos.
Weiterlesen Anleitung: Google Analytics mit Webseite verbinden

Anleitung: Ein WordPress-Child-Theme anlegen

Dieser Artikel ist veraltet. Hier geht es zur neuen, aktualisierten Version

Ein WordPress-Theme an die eigenen Bedürfnisse anzupassen ist gar nicht so schwer. Den Löwenanteil der Anpassungen kann man über die CSS-Datei des Themes umsetzen. Bei WordPress hat diese Datei immer den Namen style.css, man findet sie auf der obersten Ebene des Theme-Ordners.

Das Stylesheet könnt Ihr einfach so bearbeiten, aber geschickter ist es, Ihr arbeitet mit einem Childtheme. Ein Childtheme ist ein kleiner Ableger des Original-Themes, das damit zum Parent (=Eltern)-Theme wird. Der Vorteil dabei: Das Eltern-Theme bleibt wie es ist und wird nicht angetastet. Wenn also mal etwas schiefgeht beim Basteln, dann ist nicht gleich das ganze Theme kaputt. Und wenn die Entwickler des Themes ein Update zur Verfügung stellen, könnt Ihr das Parent-Theme updaten, ohne dass Eure Anpassungen überschrieben werden.
Im Childtheme-Ordner liegen nur die Dateien, die tatsächlich verändert wurden. So ist es leichter, die Änderungen nachzuhalten.

Weiterlesen Anleitung: Ein WordPress-Child-Theme anlegen