Was ist eigentlich Modernizr?

Für Responsive Design-Projekte setzen wir ein paar Hilfsmittel ein, um das Responsive Design über alle Browser hinweg zugänglich zu machen. Eines davon ist Modernizr.
Modernizr ist eine JavaScript-Bibliothek, mit deren Hilfe man HTML5/CSS3 einsetzen kann ohne in Kauf nehmen zu müssen, dass die Website in älteren Browsern nicht richtig funktioniert.

Modernizr überprüft jeden anfragenden Browser gezielt danach, was er leisten kann und was nicht. Das Ergebnis dieser Prüfung wird in einem eigens erzeugten JavaScript-Objekt gespeichert.
Zusätzlich ergänzt Modernizr das HTML-Element um Klassen, die erklären, welche Features unterstützt werden und welche nicht.

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Webdesign-Entwürfe online präsentieren

In diesem Artikel möchte ich Euch vier kostenlose Tools vorstellen, mit denen Ihr Entwürfe für Kundenprojekte online präsentieren könnt. Alle vier Tools sind kostenlos nutzbar.

Das Prinzip ist bei allen Angeboten dasselbe: Ihr legt Euch einen Account an mit Passwort und Username (Die einzige Ausnahme ist Mocku.ps, hier muss man sich nicht anmelden).
Dann könnt Ihr ein Bild hochladen – z.B. einen Screenshot oder Wireframe –, zu dem die App eine spezifische URL erzeugt. Diesen Link könnt Ihr dann  Eurem Kunden schicken. Weiterlesen Webdesign-Entwürfe online präsentieren

Schnelltest: Der Designfee-Calculator fürs iPhone

Grad ist sie raus, die iPhone-App, mit der man Designleistungen kalkulieren kann. Ich habe die 79 Cent investiert und mir das Werk von Marco Linke angeschaut.

Die Optik

Das Design des Designfee Calculator gefällt mir sehr gut. Es ist klar und reduziert und schön gemacht. Die Farbe rot wird sehr präzise eingesetzt, sonst gibt es nur noch Weiß, Grau und Schwarz. Weiterlesen Schnelltest: Der Designfee-Calculator fürs iPhone

Redaktionssysteme für kleine Kundenprojekte

WordPress ist im Vergleich zu anderen Redaktionssystemen leicht zu bedienen. Meldet sich ein Redakteur aber nur alle paar Wochen im WordPress-Backend an, kann es passieren, dass er sich nicht mehr zurechtfindet. Manche Kunden haben auch keine Zeit und keine Geduld, sich in ein komplexes CMS einzuarbeiten.

In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, über ein alternatives CMS nachzudenken, das etwas schlanker ist als WordPress.
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Was kann Wunderkit?

Ich arbeite seit einiger Zeit mit Wunderlist und bin damit sehr zufrieden. Jetzt war ich natürlich sehr gespannt auf das neueste Wunderding. Es ist so weit, seit ein paar Tagen läuft Wunderkit im offiziellen Betatest. 

Wunderkit kommt in der gewohnten Optik von Wunderlist daher, ist aber irgendwie anders. Aber wie genau? Was kann Wunderkit, das Wunderlist nicht kann?

1. Workspaces anlegen
Workspaces sind im Prinzip Projekte, zu denen man die wunderlist-bekannten Tasks und Notes zuordnen kann. Wunderkit zieht sozusagen eine zusätzliche hierarchische Ebene über den Aufgaben ein.
Aufgabenlisten gibt es nicht mehr, statt dessen kann man Tags für Aufgaben vergeben. Mir gefallen die Listen bei Wunderlist, in denen man die Aufgaben frei per Drag an Drop herumschieben konnten, ziemlich gut. Tags machen das Ordnen irgendwie abstrakter. Man kann einer Aufgabe verschiedene Tags zuordnen, das ist natürlich flexibler als eine Liste. Aber es ist auch weniger intuitiv, weil die visuelle Rückmeldung fehlt.
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Ein Blog mit Google Analytics auswerten

Wie werte ich mein Blog mit Google-Analytics aus? Welche Zahlen sind relevant? Welche Informationen kann ich überhaupt herauslesen? Darum soll es in diesem Artikel gehen.

Google-Analytics-Statistiken sind eine Wissenschaft für sich. Bei meinen Recherchen habe ich eine Menge Informationen gefunden, die sich auf Seiten beziehen, die Produkte oder Anzeigen verkaufen. Konversionsraten und Kampagnen taugen aber für die Analyse eines Blogs nicht so richtig.

Meine Fragen: Was will ich eigentlich wissen?

  1. Wie viele Stammleser hat das Blog?
  2. Welche Artikel kommen gut an und welche weniger?
  3. Welche Suchwörter führen neue Besucher zum Blog?
  4. Finden neue Leser das, was sie suchen?

Als nächstes habe ich mir folgende Kennzahlen bzw. Dimensionen ausgeguckt.

A. Besucherzahlen

Die Besucherzahlen sind das erste Kurvendiagramm, das man sieht, wenn man die Google-Analytics-Seite öffnet. Google unterscheidet zwischen „Besuche“ und „eindeutige Besucher“. Mich interessieren die eindeutigen Besucher.
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Zeitmanagement-Tools für Webdesigner

Für mich als Freiberuflerin ist es sehr wichtig, alle meine Arbeitszeiten kontinuierlich zu erfassen. Denn nichts ist ärgerlicher als eine nicht mitnotierte Zeit, die ich am Ende nicht abrechnen kann. In diesem Artikel stelle ich 3 Web-Apps und 3 Desktop-Apps zur Zeiterfassung vor.

Die Zeiterfassung muss in erster Linie leicht bedienbar sein und sich gut in meinen Arbeitsablauf einfügen. Nur so klappt es mit dem Zeiten Erfassen. Und es gibt ein paar Features, auf die ich nicht verzichten möchte.

A. Ganz wichtig

  1. Eine angenehme Oberfläche.
    Das Interface muss ein klares, übersichtliches Design haben. (Keine bunten Icons, bitte).
  2. Die Projekte müssen unterteilbar sein. Ich erfasse meine Arbeitszeiten nach Kategorien wie z.B. Entwurf, Coding, Korrekturen und rechne auch nach dieser Sortierung ab.
  3. Eine Übersicht über das Projekt muss mit zwei, drei Klicks erreichbar sein.
  4. Sehr hilfreich ist es auch, wenn man ein Budget eingeben und nachverfolgen kann.
  5. Ausgaben für Bildmaterial und Lizenzen sollten getrennt erfassbar sein
  6. Wenn es sich um eine Web-App handelt, sollte es einen kostenlosen Desktop-Client dazu geben. Browserfenster sind zu unhandlich.
  7. Die monatlichen Kosten sollten zwischen 5 und 10 € liegen.
    Für eine Desktop-App liegt die Grenze bei 40 bis 50€.

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Projektmanagement mit KanbanPad

Bei Recherchen nach einem Tool, über das mehrere Freelancer an einem komplexen Projekt arbeiten können, bin ich auf KanbanPad gestoßen. Es ist wunderbar einfach aufgebaut, intuitiv zu bedienen und dabei außerordentlich leistungsstark.
Das Wort „Kanban“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „Tafel“. Angeblich hat Toyota damit schon 1947 seine Produktivität verbessert. Im Prinzip geht es darum, die Arbeitsschritte innerhalb eines Workflow zu visualisieren. Darin gibt es Schritte, die in einer bestimmten Reihenfolge passieren müssen und es gibt Aufgaben, die parallel abgearbeitet werden.

Das Ziel ist, dass jeder auf den ersten Blick sieht, wo er steht und was gerade zu tun ist. Engpässe und Konflikte werden so unmittelbar sichtbar und dadurch erhöht sich die Produktivität.

KanbanPad ist in Ruby On Rails programmiert. Was ich besonders toll finde: Es funktioniert sogar auf dem iPad problemlos. Das haben ähnliche Tools (z.B. SmartQ) nicht geschafft. Die Entwickler von The Hybrid Group stellen das Tool kostenlos zur Verfügung.
Thanks a lot, guys!

Preis: kostenlos
System: Web App

www.kanbanpad.com


Zeiterfassung mit Mite

Mite ist ein webbasiertes Zeiterfassungstool. Nachdem ich alles mögliche schon ausprobiert habe, von diversen selbstgebastelten Lösungen bis zum Agenturverwaltungsmonster mit Buchhaltungsanbindung, bin ich vor einiger Zeit hier gelandet.

Bei Mite habe ich mich gleich zu Hause gefühlt. Mir gefallen einfach minimalistische Lösungen, die sich ganz auf das konzentrieren, was ich als Anwender damit machen will.
Alles, was stört, ist aus dem Weg geräumt. Man hat alle wichtigen Informationen stets im Blick, gleichzeitig ist die Oberfläche schön aufgeräumt. „Funktionalität ohne KlimBim“ wie es so nett auf der Website von Mite heisst.

Mite ist ganz klar was fürs Auge, die Gestaltung der Oberfläche erfreut das Designerherz. Aber das Interface ist nicht nur hübsch, sondern äußerst genau durchdacht. Man findet alles was man braucht mit ein oder zwei Klicks. Kein Herumsuchen, keine verlorenen Einträge, kein Haareraufen bei der Zusammenstellung der Arbeitszeiten für die Rechnung. Trotzdem sind alle wichtige Funktionalitäten da und die Auswertungsmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen.

Wer nicht über den Browser arbeiten möchte, kann sich übrigens mit dem Programm Fluid im Handumdrehen eine Desktop-App zaubern.

Preis: 5€ im Monat

System: WebApp

http://mite.yo.lk

iA Writer für iPad

Schreiben auf dem iPad ist nicht jedermanns Sache. Die Bildschirm-Tastatur fühlt sich seltsam an, das Suchen nach wichtigen Satzzeichen (Bindestrich, Doppelpunkt, Klammern) ist umständlich und das Korrigieren einzelner Buchstaben im Text ist ein rechtes Gefummel. So ein richtiger Schreibfluss will sich nicht einstellen.

Die gute Nachricht: There’s an app for that. Sie heisst iA Writer und ist ein echtes Kunststück. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als hätten die Macher einfach nur alles weggelassen. Nur die Textanzeige und die Tastatur sind übrig geblieben. Aber hinter der simplen Oberfläche steckt jede Menge Funktionalität.

Nur ist diese Funktionalität von vollkommen anderer Qualität als man es von Schreibprogrammen kennt.
Nichts ist wie gewohnt und trotzdem war es noch nie so leicht einen Text zu schreiben. Wie das geht? Ausprobieren! Wer ein iPad hat damit Texte schreibt, der sollte das nicht ohne iA Writer tun.

Den iA Writer gibt es inzwischen auch als Programm für den Mac.

Preis: 3,99€
System: iOs, Mac OS

www.iawriter.com