Pseudo-Klassen a:visited, a:hover, a:focus und a:active

Was a:hover bedeutet, weiss jeder, der mal die Nase an eine CSS-Datei gehalten hat. Die Pseudo-Klassen a:visited, a:focus und a:active sind weit weniger bekannt. Mir war jedenfalls lange nicht klar, was die Angaben genau bewirken.

a:hover

Über den Selektor a spricht man im CSS einen Link an, mit a:hover lässt sich dem Link ein Effekt mitgeben, der auftritt, sobald die Maus drüberfährt. In Beispiel unten ändert sich die Farbe des Links von Rot in Blau.

a {color: red;}
a:hover {color: blue;}

For the record: Auf Touch-Geräten funktioniert der hover-Effekt nicht.

Was ist der Unterschied zwischen a und a:link?

In manchen CSS-Dateien findet man die Schreibweise a:link {…} anstatt von a {…}.
Die Pseudo-Klasse a:link bezieht sich auf Anchor-Elemente, die ein href-Attribut haben. Was ein bisschen sinnfrei ist, denn dieses Attribut sollte jeder Link haben. Ein Link ist – ein Link und verweist immer auf eine interne oder externe URL.
Wenn nur eine Aktion durch Anklicken ausgelöst werden soll, ist button das Tag der Wahl. Ein Button triggert eine JavaScript-Aktion oder ist Teil eines Formulars.

Wer korrektes HTML pflegt, kann also getrost a statt a:link schreiben.
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„Vollgemüllt ist doof.“ „Clean aber auch!“

Bei t3n erschien kürzlich der Artikel Aufgeräumt? Clean? Von wegen! Warum erfolgreiche Interfaces chaotisch und komplex sind. Der Text ist eine gekürzte Übersetzung eines Posts von Jonas Downey, der bei Medium erschienen ist: Why I love ugly, messy interfaces — and you probably do too.

In dem Artikel geht es darum, dass ein unaufgeräumtes Interface oft erfolgreicher ist als ein reduziertes.

User Interfaces sind ein vielschichtiges Thema, für das es keine Patentrezepte gibt. Es gibt nur individuelle Lösungen. Die sind nicht schwer zu finden, wenn man bereit ist, sich mit der Materie auseinanderzusetzen (Mit welchen Anliegen kommen die Besucher? Auf welchem Weg können sie ihr Anliegen lösen?).

Aber diese Auseinandersetzung ist mit Arbeit verbunden. Arbeit, die Geld kostet, weil man dafür gute Leute engagieren muss.

Komplex, aber bitte nicht chaotisch

Ein komplexes Angebot wie Die Zeit oder The Guardian braucht eine andere Art von Interface als ein einfaches Blog wie dieses hier. Für mich als Leserin einer Tageszeitungs-Webseite ist es aber überaus wichtig, dass das Interface übersichtlich und klar strukturiert ist. So kann ich mich gut orientieren und finde die Inhalte, die mich interessieren.
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Fehler im Projektmanagement vermeiden

1. Das Angebot

Der Kunde passt perfekt, das Projekt klingt spannend und wäre ein toller Gewinn fürs Portfolio. Viel Budget ist nicht da, also geben wir ein besonders günstiges Angebot ab. Schließlich haben wir ja Erfahrung und wissen, wie man ein Projekt effizient durchführt.

LEKTION 1 Ideallinie fahren klappt nicht
Die Idee, ein zu kleines Budget durch Effizienz und Schnelligkeit auszugleichen, ist eine blöde Idee. Denn in den seltensten Fällen kommt man auf der Ideallinie durch die Kurve. In der Realität sind die Straßenverhältnisse nur durchschnittlich gut und man muss die Geschwindigkeit reduzieren. Ohne Puffer wird ein Projekt finanziell nicht profitabel werden. Weiterlesen Fehler im Projektmanagement vermeiden

Meine schwierige Beziehung zu Baukasten-Themes

„Du machst doch was mit WordPress, kannst Du mir mal schnell mit meinem Theme helfen?“ Wenn ich diese Frage höre, dann weiß ich: Das könnte knifflig werden. Denn nicht bei jedem Theme kann ich mein WordPress-KnowHow anwenden.

Es gibt Themes, die haben nicht mich im Visier, sondern den Endkunden, der selbst etwas zusammenbauen möchte. Diese Baukasten-Themes bieten eine große Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten im Backend und/oder über den Customizer an. Dort kann man dann für jedes Element die Farbe, Abstände, Größen und so weiter festlegen und sich ganze Seiten-Layouts zusammenklicken.

Es kann allerdings passieren, dass das Theme, das zuerst so vielversprechend aussah, nicht so funktioniert wie erwartet. Auch bei 200+ Optionen gibt es immer Dinge, für die der Entwickler keine Einstellungsmöglichkeit vorgesehen hat.
Das ist der Punkt, an dem viele Leute Hilfe suchen.
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Webdesign: Statisch, adaptive oder responsive?

In diesem Artikel möchte ich erklären, was der Unterschied ist zwischen einer statischen und einer responsiv programmierten Webseite. Ich habe dazu ein paar kleine Animationen gebastelt. (Ich wollte schon immer mal was mit animierten Gifs machen.)

Im Responsive Design wird das Layout der Webseite per CSS so programmiert, dass es sich automatisch allen möglichen Bildschirmgrößen anpasst. Aber was bedeutet das konkret oder besser gesagt:

Wie muss ich mir das vorstellen?

1. Das klassische, statische Layout

Nehmen für den Anfang den Fall einer Webseite, die nicht im Responsive Design programmiert ist. Alle Inhalte haben feste Breiten. Wird der Bildschirm kleiner, bleiben die Elemente unverändert.
view Klick aufs Bild startet die Animation

GIF

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Was kann man mit einem Childtheme machen?

Wie man ein Childtheme anlegt, hat Kirsten hier beschrieben. Aber wozu ist ein Childtheme gut und was kann man eigentlich damit machen? Oder anders gefragt: Wann ist ein Childtheme sinnvoll und wann eher nicht?

Über ein Childtheme passt man ein schon vorhandenes WordPress-Theme an die eigenen Vorstellungen an.
Man fängt also nicht bei Null an, sondern nutzt die Infrastruktur, die das Parent-Theme mitbringt. Und kann sich ganz auf die Details – auf die individuelle Note sozusagen – konzentrieren. Weiterlesen Was kann man mit einem Childtheme machen?

Home-Page Baukästen für kleine Budgets

Das ist ein guter Überblick über Home-Page-Baukästen, die es momentan für den deutschen Markt gibt.
Zitat aus dem Artikel von Ilja Zaglov:
„Homepage-Baukästen eignen sich für Menschen, die eine Webseite benötigen, aber keine eigenen Kenntnisse in diesem Feld haben und bei denen die Kosten für Freelancer oder Agenturen einfach nicht ins Budget passen.“
Auf mich macht Jimdo den besten Eindruck, aber lest selbst.
Homepage-Baukästen und ihr schlechter Ruf: 7 Anbieter im Test