Deutsch oder Englisch? Unser Panel für SXSW 2012

Dieser Artikel ist ursprünglich am 17. 08. 2011 erschienen.
Das ist eine ganze Weile her. Der Inhalt ist wahrscheinlich nicht mehr aktuell.

Als Webdesigner  und Entwickler beziehen wir viele unserer Informationen aus englischsprachigen Quellen. Unsere Kunden sprechen durchweg deutsch, aber unsere Kollegen rund um den Erdball tauschen sich auf Englisch aus.

Also twittern wir auf englisch und bloggen hier auf deutsch. Gelegentlich twittern wir auch auf deutsch und bloggen auf Englisch – letztendlich pflegen wir eine bunte Mixtur aus beiden Sprachen.
Und bei jedem neuen Projekt oder Produkt, das wir uns ausdenken, diskutieren wir die Frage: Deutsch oder Englisch? Sollen wir eine deutschsprachige Zielgruppe ansprechen oder lohnt es sich, weiter zu denken und ins Englische zu wechseln?

Wo sind die kulturellen Unterschiede?

Aber wer sind die englischsprechenden Blogger, Webdesigner und Entwickler da draußen? Sprechen wir wirklich ihre Sprache, weil wir ein paar Sätze auf Englisch unfallfrei formulieren können? Was unterscheidet uns von den nicht-deutschen Webworkern? Wo ticken sie anders als wir?

Amerikanische Kollegen gehen ganz anders miteinander um als deutsche. Es gibt eine Menge ungeschriebener Gesetze, die in der jeweiligen Landeskultur ihre Wurzeln haben. Oft kann man von der Sprache auch gar nicht auf das Herkunftsland schließen. Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten und Erfahrungen kommen so zusammen.
Wir möchten uns gerne gründlicher mit diesem Thema beschäftigen und uns mit anderen Webworkern darüber austauschen. Deshalb haben wir uns entschlossen, einen Vorschlag für ein Panel bei den nächsten SXSW-Konferenz im März  2012 in Austin einzureichen: „Language matters. English or your mother tongue?“

Eure Stimme für’s Panel!

Die Panel-Vorschläge durchlaufen ein strenges Auswahlverfahren. Von allen eingereichten Vorschlägen schafft es weniger als ein Siebtel in die SXSW-Konferenz. Wer reinkommt, entscheidet nicht zuletzt die Community. Jeder kann bis zum 2. September für ein Panel, das er interessant findet, seine Stimme abgeben.
Diese öffentliche Abstimmung macht 30% der Bewertung aus. Es sollen aber auch Vortragende eine Chance haben, die ausgefallenere Beiträge oder noch keine so große Follower-Liste vorweisen können. Daher werden weitere 40% der Bewertung durch ein Expertenteam und 30% von den SXSW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entschieden. Erst im Dezember stehen nach diesem aufwändigen Auswahlverfahren alle Vortragenden fest.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr unseren Vorschlag unterstützt.
Hier könnt Ihr Eure Stimme abgeben.

Auf meiner Website taxifisch.com gibt es mehr Informationen über SXSW in Austin und ausführlichere Texte zu unserem Panel-Vorschlag.

(Ein Stimmungsbild von der SXSW interactive 2011 könnt Ihr hier nachlesen)


Wie geht Ihr mit dem Thema Sprache um?
Informiert Ihr Euch aus Quellen, die nicht Eure Muttersprache sprechen?
Haltet Ihr den Austausch über nationale Grenzen hinweg für wichtig?