Newsletter light: Das WordPress PlugIn Subscribe2

Dieser Artikel ist ursprünglich am 15. 09. 2011 erschienen.
Das ist eine ganze Weile her. Der Inhalt ist wahrscheinlich nicht mehr aktuell.

Als RSS-Feed-Leser war mir lange Zeit nicht klar, dass nicht alle Leute, die regelmäßig im Internet Texte lesen, das über einen RSS-Feed tun. Über den im Blog eingebauten Feed erreiche ich also viele Leser gar nicht. Deshalb habe ich nach einer Ergänzung für meinen RSS-Feed gesucht und bin beim klassischen E-Mail-Newsletter gelandet.

Die Idee war, dass man sich über die Website anmelden kann und dann in regelmäßigen Abständen eine kurze Zusammenfassung der neuesten Artikel im E-Mail-Postfach findet. Das Ganze sollte weitgehend automatisch ablaufen, so dass ich keine Chance haben würde, den nächsten Termin zu verschusseln.

Über einen Umweg über MailChimp, deren Service es leider bisher noch nicht auf deutsch gibt, bin ich schließlich bei CleverReach gelandet. Das ist ein Anbieter, der seinen Sitz in Deutschland hat und mit dem man folgerichtig auch Mails auf Deutsch verschicken kann. Für den An- und Abmeldeprozss war es mir wichtig, dass meine Leser verstehen, was sie da anklicken.

Zu viele Optionen

Das CleverReach-Konto schlummerte vor sich hin. Trotz mehrerer Anläufe kam die Gestaltung des Newsletters nicht voran. Die Prozedur ist erstaunlich umständlich: Zwar kann man einem RSS-Feed einbetten, aber die Konfiguration der HTML-Vorlage drumherum empfand ich als relativ umständlich. Jedenfalls brauchte ich einige Ehrenrunden. Dass Cleverreach beim LogIn neben Passwort und Username immer auch meine Kundennummer sehen wollte, machte es nicht angenehmer.

Wahrscheinlich waren meine Ansprüche zu schlicht – jedenfalls habe ich mich eins ums andere Mal in den vielen Features verlaufen. Und je mehr Zeit ins Land ging, desto schwieriger war es, den Faden an der richtigen Stelle wieder aufzunehmen.

Newsletter Light

Eher zufällig bin ich eines Tages auf das WordPress-Plugin Subscribe2 gestoßen. Es hat genau die Funktionalität, die ich suche: Subscribe2 verschickt ein festen Abständen eine E-Mail an interessierte Leser mit den Zusammenfassungen (excerpts) der neuesten Posts. Die Anmeldung passiert über ein Sidebar-Widget, ein Double-Optin-Verfahren ist eingebaut.

Es braucht ein bisschen Zeit, das PlugIn einzurichten, aber die Struktur ist sehr übersichtlich und man kommt schnell zum Ziel. Bisher funktioniert das PlugIn einwandfrei und ich bin sehr zufrieden.

Einziger Nachteil: Die zeitlichen Abstände, in denen der Newsletter verschickt wird, sind sehr eng. Der weiteste Abstand beträgt eine Woche. Hier wäre etwas mehr Bandbreite nett. Auch kann man das Startdatum, bzw. das Versanddatum des nächsten Newsletters nicht manuell angeben.
Aber immerhin: Gibt es keine neuen Artikels, wird kein Newsletter verschickt.


UPDATE

Die freundlichen Jungs vom Subscribe2-Support haben mir den Tipp gegeben, dass die Zeitintervalle mit Cronjobs zusammenhängen. Die Abstände dafür sind in den Eingeweiden von WordPress festgelegt. Über das PlugIn WP-Crontrol kann man diese Abstände mit eigenen Angaben ergänzen.

Wobei ich dazu sagen muss, so ganz zuverlässig funktionierten Cronjobs bei mir nicht. Das heißt, man sollte sie ein bisschen im Auge behalten

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3 Kommentare zu “Newsletter light: Das WordPress PlugIn Subscribe2

  • danke für diesen klasse Beitrag. Bin so auch auf diese Website gestossen und hab sie gleich in meine Favoriten übernommen.

    Viel Erfolg für die weitere Arbeit.

    Claudia Hönig

  • Hallo Kirsten, Hi Elisabeth,
    surfe hier gerade so von Artikel zu Artikel… ich habe gerade den ALO EasyMail Newsletter getestet simpel und funktioniert bestens. Der wäre evtl. noch eine Alternative: http://wordpress.org/extend/plugins/alo-easymail/

    viele Grüße von Stephanie

    P.S. Mich haben die Straßenbahnen auch irritiert :)

    • Oh, Danke für den Tipp! Das PlugIn hatte ich übersehen. Kommt auf die Liste!
      (In Köln stand ich vor der Straßenbahnhaltestelle und hab einen Passanten gefragt, wo denn die U-Bahn sei. Auf Google-Maps war schließlich ein großes U. Der meinte aber nur „Hier fährt nur die Straßenbahn“. Hat eine halbe Stunde gedauert, bis der Groschen fiel.)

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