Einen Textauszug per CSS erzeugen

WordPress-Excerpts werden in einer bestimmten Länge ausgegeben, der Default-Wert sind 55 Wörter.  Möchte man diesen Wert ändern, kann man das über den Filter excerpt_length relativ einfach erreichen.

function custom_excerpt_length( $length ) {
return 20;
}
add_filter( ‘excerpt_length’, ‘custom_excerpt_length’ );

Sie auch https://codex.wordpress.org/Plugin_API/Filter_Reference/excerpt_length

Geht das nicht auch per CSS?

So lange ein Projekt noch in der Entwicklung ist, ändert sich die Form von Auszügen/Excerpts häufig. Auch braucht man oft unterschiedliche Varianten von Auszügen: An einer Stelle ist ein längerer Teaser sinnvoll, an anderer Stelle ist der Platz knapp und ein Satz muss reichen.

Da wäre es eigentlich praktisch, wenn man die Darstellung der Exzerpte per CSS steuern könnte. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem feststeht, welche Exzerpt-Varianten in welchem Kontext gebraucht werden.

1. CSS Eigenschaft ‚text-overflow:ellipsis‘

In CSS3 gibt es die Eigenschaft text-overflow. Damit kann man festlegen, was passieren soll, wenn ein Text länger ist als die Box, die ihn umschließt. Der default Wert ist text-overflow:clip, damit wird der Text einfach abgeschnitten. Trägt man statt dessen text-overflow:ellipsis ein, erscheinen am Ende der abgeschnittenen Zeile drei Pünktchen (Ellipsis).

Tolle Sache, dachte ich. Damit müsste man eigentlich auch die Darstellung von Exzerpten auf einer WordPress-Seite per CSS steuern können. Das ist leider nicht ganz einfach.
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Performance-Experiment mit gzip und Browser-Caching

Auf dem WordCamp Nürnberg hat Jan Thiel einen tollen Vortrag zum Theme Performance gehalten: WordPress Performance Mythbuster. Den Vortrag könnt Ihr Euch hier auf wordpress.tv anschauen.

Performance ist ein wichtiges Thema, nicht nur seit Google ein Auge drauf hat. Je langsamer eine Seite lädt, desto schlechter ist die User Experience. Jede Millisekunde zählt, bei mobilen Geräten umso mehr.

Spannend fand ich, wie Jan herausgearbeitet hat, wo denn der Flaschenhals bei den Ladezeiten tatsächlich liegt. Vorsicht Spoiler: Weder die Server-CPU noch der PHP-Code vom WordPress-Core sind hier die Bremse, der PHP Code von Themes und Plugins ist es, der aufs Tempo drückt.

Was logischerweise bedeutet, dass noch’n Plugin Eure Seite nicht unbedingt schneller macht. Auch wenn Performance-Optimierung draufsteht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Das Experiment

Ich hab mir mal zwei Sachen vorgenommen, die Jan in seinem Vortrag erwähnt hat, mit denen man der Netzialisten-Seite Beine machen kann. Ich hab dazu das Google Page Speed Tool genutzt, obwohl ich ein etwas gespaltenes Verhältnis dazu habe: Die Angaben dort muss man mit Vorsicht geniessen und immer die Verhältnismäßigkeit im Auge behalten. Beispiel: Man kann schon „Punktabzug“ kriegen, wenn ein einziges 32KB-Bild nicht optimiert ist.

Die beiden Techniken, die ich mir angeschaut habe, sind:

  1. gzip -Komprimierung
  2. Browser-Caching

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