Ein gutenberg-kompatibles Theme aussuchen

Die Theme-Autoren machen ihre Themes gerade fit für Gutenberg. Aber was ist drin, wenn „gutenberg-kompatibel“ draufsteht?

Gutenberg Basis-Funktionen

Damit ein Theme gutenberg-kompatibel ist, muss es zunächst das nötige CSS an Bord haben, das die Darstellung der Gutenberg-Blöcke im Theme steuert. Es sollten keine Fehler im Layout entstehen und die Blöcke sollten im Design des Themes dargestellt werden. Das Theme muss zum Beispiel die Inhaltsbreiten von Gutenberg unterstützen.

Die meisten Themes unterstützen diese Mindestanforderungen.

Erweiterte Gutenberg-Funktionen

Mit Gutenberg lässt sich aber viel mehr machen. Themes können eine ans Theme angepasste Farbpalette haben zum Beispiel.

Entwickler, die sich auf Gutenberg spezialisieren, integrieren zum Beispiel alternative Designs für die Standard-Blöcke und/oder sie bieten individuelle Gutenberg-Blöcke als Plugin an, mit denen man das Theme durch zusätzliche Layout-Module ergänzen kann.
Es ist außerdem hilfreich, wenn man das Design des Themes im Gutenberg-Editor sehen kann. Damit das funktioniert, können die Autoren das Theme mit editor-styles ergänzen.

Welche dieser Punkte ein gutenberg-kompatibles Theme unterstützt, musst du im Zweifelsfall ausprobieren.

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Anleitung Childtheme anlegen (Update)

Dieser Artikel stammte ursprünglich aus dem Jahr 2017. Er wurde im Februar 2020 überarbeitet und aktualisiert.

Ein WordPress-Theme an die eigenen Bedürfnisse anzupassen ist gar nicht so schwer. Die meisten Anpassungen kannst du über zusätzliche CSS-Angaben umsetzen. Das machst du entweder über den Customizer oder über ein Child-Theme.

CSS im Customizer

Deine CSS-Angaben schreibst du in das Customizer Panel „zusätzliches CSS“. Du siehst gleich, ob deine Anweisung greift, weil der Customizer die Seite mit dem neuen CSS sofort nachlädt.
Es gibt sogar ein Syntax-Highlighting und Fehlermeldungen, falls in der Schreibweise mal was nicht stimmt.

Der Customizer eignet sich sehr gut für kleine Anpassungen. Wenn dir das Theme im Großen und Ganzen gut gefällt und du nur ein paar wenige Details verändern möchtest, dann kannst du das sehr gut über den Customizer machen.

Sobald du aber etwas tiefer in das Design des Themes eingreifst, sammeln sich schnell viele Zeilen CSS an. Dann wird es unübersichtlich im Customizer. In diesem Fall ist es sinnvoller, ein Child-Theme anzulegen.

Was ist ein Child-Theme?

Ein Childtheme ist ein kleiner Ableger des Original-Themes. Das Original-Theme wird zum Parent (=Eltern)-Theme.

Der Vorteil dabei: Das Eltern-Theme bleibt wie es ist und wird nicht angetastet. Wenn die Entwickler des Themes ein Update zur Verfügung stellen, kannst du das Parent-Theme updaten, ohne dass deine Anpassungen verloren gehen.

Im Childtheme-Ordner liegen nur die Dateien, die tatsächlich verändert wurden. Das macht es leichter, die Änderungen nachzuhalten und den Überblick zu behalten.

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Den Gutenberg-Editor um eine eigene Farbpalette erweitern

Für einige Gutenberg-Blöcke kann man Farben auswählen, eine Hintergrundfarbe und eine Textfarbe. Diese Farben kann man sich aus einer Farbpalette aussuchen.

In der Standardeinstellung bringt der Gutenberg-Editor eine Farbpalette mit vordefinierten Farben mit. Zusätzlich gibt es noch die Option, eine eigene Farbe auszuwählen: Wenn man auf den Link „individuelle Farbe“ klickt, öffnet sich ein Color-Picker.

Eine individuelle Farbpalette für mein Theme

Die Standardfarben sind einfach irgendwie bunt und passen wahrscheinlich nicht so recht zum Theme. Deshalb bringen gutenberg-kompatible Themes in der Regel ihr eigenes Farbschema mit. Meistens muss man hier nichts machen. Nur wer eigene Themes entwickelt muss selbst Hand anlegen.

Die Farbpalette findet man in der rechten Seitenleiste unter „Farbeinstellungen“.

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Nutzerfreundliche Cookie-Banner

Gibt es so etwas wie ein nutzerfreundliches Cookie-Banner? Eigentlich nicht. Cookie-Banner nerven. Sie werfen sich einem in den Weg und bevor man nicht irgendetwas angeklickt hat, geht’s nicht weiter. Das ist störend, verwirrend und widerspricht so ziemlich allen Usability-Regeln.

Wir „Web-Professionals“ verbringen einen großen Teil unserer Zeit damit, den Zugang zu Websites so leicht wie möglich zu machen. Die Website soll schnell laden, die Besucher sollen sich wohl fühlen und Vertrauen fassen, sie sollen sich gut orientieren können und schnell finden, was sie suchen. Alles, was für Irritation und Unterbrechung sorgen könnte, räumen wir sorgfältig aus dem Weg.

Inzwischen gibt es kaum eine Website mehr, auf der ich nicht grob unterbrochen werde, nachdem die ersten Inhalte geladen wurden. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre: Ich werde auch noch dazu gedrängt, Dinge anzuklicken, die ich nicht verstehe.

In diesem Artikel denke ich darüber nach, wie man den Schaden ein bisschen begrenzen kann und wie ein halbwegs nutzerfreundliches Cookie-Banner gestaltet sein könnte.

Standard-Cookie-Banner

Am weitesten verbreitet sind derzeit einfache Cookie-Banner, die einen OK-Button und einen Link zur Datenschutzerklärung anbieten.

Das einzige, was ich hier tun kann, ist auf OK klicken. Und die Datenschutzerklärung lesen.

Das ist problematisch – ich habe schließlich keine Wahl. Ob es tatsächlich als Einverständnis zu werten ist, wenn ich nur eine einzige Option habe, ist zumindest umstritten.

Ich fühle mich immer ein bisschen unwohl, nachdem ich so einen OK-Button angeklickt habe. Selbst wenn ich jedes Mal die Datenschutzerklärung lesen würde, hätte ich keine klare Vorstellung, was da gerade passiert ist.

ZUM WEITERLESEN
Bist du sicher, dass du ein Cookie-Banner haben musst?
Du brauchst vielleicht gar kein Cookiebanner

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Du brauchst vielleicht gar kein Cookie Banner

Auf fast jeder Website gehören sie zum festen Inventar: Die Cookie-Banner. Aber nicht auf jeder Website kommen Cookies vor. In diesem Artikel geht es darum, wie du feststellen kannst, ob du überhaupt ein Cookie-Banner brauchst.

Ein großer Teil der Websites mit Cookie-Banner verwaltet mit dem Banner nur ein einziges Cookie – nämlich das vom Cookie-Banner selbst.

Ein Cookie ist eine kleine Datei mit Informationen, die es einem Webserver ermöglichen, einen Anwender wiederzuerkennen und Einstellungen zu speichern.

Cookies auf der Website finden

Wenn du weder Google Analytics noch Werbe-Anzeigen oder Links aus Werbe-Netzwerken auf deiner Website einsetzt, besteht eine gute Chance, dass du kein Cookie-Banner brauchst.

Welche Cookies auf deiner Website vorkommen, kannst du herausfinden, indem du einen Blick unter die Haube wirfst mit den Browser-Tools.

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