Meine ersten Schritte mit LESS

Es ist noch gar nicht lange her, da konnte ich mir nicht vorstellen, mit einem Preprozessor wie LESS zu arbeiten. Aber inzwischen bin ich auf den Geschmack gekommen.

Was LESS ist habe ich in diesem Artikel erklärt. Im Prinzip ist es eine Erweiterung der CSS-Syntax. LESS bietet das, was man sich von der nächsten CSS-Version wünschen würde: Man kann wiederverwendbare Variablen definieren, Styles verschachteln und Vieles mehr.

Der Haken dabei: Die Syntax von LESS muss per Compiler in CSS umgeschrieben werden, denn sonst kann der Browser die Angaben nicht lesen. Das heisst, wer daran gewöhnt ist, Anpassungen und Korrekturen in der CSS-Datei per FTP auf dem Server zu machen, muss sich umorientieren. Denn das funktioniert dann nicht mehr.

Änderungen macht man ausschließlich im less-File, die CSS-Datei ist nur noch eine Art Ausgabeformat, das automatisch erzeugt wird. Die CSS-Datei fasst man gar nicht mehr an.
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Adieu Subscribe2, willkommen MailChimp!

Noch ist der Umbau nicht ganz fertig, aber allmählich senkt sich der Staub. Zusammen mit der Installation unseres neuen Themes habe ich noch ein paar andere Dinge im Blog verändert. Einiges davon kann man sehen, einiges passiert nur hinter den Kulissen.

Seit einem Jahr hatte ich das PlugIn Subscribe2 im Einsatz. Damit kann man E-Mailadressen sammeln und in festen zeitlichen Abständen eine Zusammenfassung der neuesten Artikel im Blog verschicken. Die Option kommt gut an.

Leider hat Subscribe2 so seine Macken. Um einen wöchentlichen Versenderhythmus hinzukriegen, musste ich noch ein zusätzliches PlugIn installieren, dass den Cron-Job alle 7 Tage steuerte. Vorgesehen waren nur monatliche und vierzehntägige Abstände.
Auch die Übersetzung des PlugIns brachte mich regelmäßig zur Verzweiflung. Bei jedem Update verschwanden die deutschen Sprachdateien und ich musste sie neu hochladen. Was das Fass schließlich zum Überlaufen brachte, war der HTML-Output des Sidebar-Widgets. Der ist so fürchterlich verschachtelt und damit so wenig per CSS ansprechbar, dass ich mein Design damit nicht umsetzen konnte.
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Was kommt rein ins Webdesign-Angebot? (Update)

Die Zeichen stehen gut: Der Kunde weiß, dass er eine Website braucht. Und er weiß, dass wir diese Dienstleistung anbieten. Jetzt muss ich ihn nur noch überzeugen, dass wir auch wirklich die Richtigen sind für den Job.
Lange Zeit markierte der Brief mit dem Angebot den ersten Schritt auf dem Weg zu einer neuen Kundenbeziehung. Nachdem es abgeschickt war begann das Warten. Wann meldet sich der Kunde wieder? Wann sollen wir nachfragen? Hat er/sie auch alles richtig verstanden?

Die Vorbereitung

Mit der Zeit haben wir festgestellt, dass dem Angebot etwas vorausgehen muss, damit beide Seiten – wir und der potenzielle Auftraggeber – etwas davon haben. Welche Schritte das sind, ist in diesem Artikel beschrieben.

Dieser Artikel wurde aktualisiert und ergänzt (1. Version vom Januar 2012)

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Quo vadis Wunderlist?

Seit einer guten Weile arbeite ich jetzt mit Wunderlist. Die App hat mir sofort gefallen – ja, auch wegen der „schönen“ Oberfläche. Aber auch wegen ihrer Einfachheit und Stringenz. Leider hat Wunderlist inzwischen etwas Moos angesetzt. Seit einem Jahr steht die Entwicklung still.

Das letzte große Update von Wunderlist gab es im Juli 2011. Neue Sprachen und die Möglichkeit Listen zu teilen kamen hinzu. Seitdem wurden neue Plattformen integriert (Android, Linux, Blackberry), aber inhaltlich bewegte sich nichts mehr. Im 6Wunderkinder-Blog gibt es außer Nutzerzahlen nicht viel zu sehen.

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Was ist eigentlich ein Hook?

Wenn man mit WordPress-Themes und PlugIns arbeitet, begegnet man man früher oder später dem Stichwort „Hook“. Was verbirgt sich dahinter und was kann man damit tun?

Über einen Hook kann man eigene Funktionen an einer definierten Stelle im WordPress-Code „einhaken“. Baut man seine Erweiterungen an diesen Punkten ein, dann überstehen die Modifikationen das nächste Update ohne Schaden.
Die Hook-Funktionen werden in die functions.php-Datei im Theme-Ordner eingetragen oder gleich in ein PlugIn gepackt, das im Verzeichnis PlugIns wohnt. Dort sind sie separat vom WordPress-Core-Code gespeichert.

Die Alternative wäre, direkt im WordPress-Code herumzubasteln. Das empfiehlt sich aber ganz und gar nicht, denn beim nächsten Update wäre die ganze Arbeit futsch.
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7 Prinzipien für eine wirkungsvollere Website

Ich bin ja ein erklärter Fan von Susan Weinschenk. Ihr Buch 100 Dinge, die jeder Designer über Menschen wissen muss kann ich jedem Webdesigner wärmstens empfehlen.

Ich finde es eindrucksvoll, wie sehr wir unter dem Einfluß unseres „old brain“ stehen. Das ist der Teil des Gehirns, der entwicklungsgeschichtlich am ältesten ist und eigentlich am wenigsten zu unserer modernen Welt passt.
Und dennoch steuert dieses uralte System praktisch alle wichtigen Entscheidungen. Und zwar sehr viel wirkungsvoller als wir denken.