Die Kunst, ein Angebot für eine Webseite zu erstellen

Ein Angebot für eine Webseite zu erstellen ist für jeden Webworker eine Herausforderung. Aber auch als Kunde hat man’s schwer: Steht auch ganz bestimmt alles drin? Wird die Qualität stimmen? Und was kostet das Ganze am Ende wirklich?

So beginnen viele Projekte: Ein Kunde ruft an und bittet um ein Angebot. Er nennt ein paar Eckdaten und der Designer schickt eine Kalkulation. Ein paar Tage später verhandeln beide ein bisschen über den Preis und der Designer bekommt den Zuschlag – oder auch nicht.

Das Dumme daran: Damit ist das Projekt bereits auf dem falschen Kurs. Denn das Angebot ist nicht der Anfang des Fadens, sondern die Anfrage. Wer ein aussagekräftiges Angebot haben möchte, kommt um eine Projektbeschreibung nicht herum. Das muss kein Roman sein – ein, zwei A4-Seiten reichen aus.

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5 Tipps zum produktiven Arbeiten

Dieser Beitrag ist eine Art ”Note to Self”. Ich arbeite seit vielen Jahren freiberuflich und turbulente Zeiten gehören bei mir zum Alltag. Wenn mal wieder alles auf einmal kommt oder ein Projekt fertig werden muss, versuche ich, ein paar Dinge im Auge zu behalten.

1. Den Tag planen
Mir hilft es sehr, wenn ich einen Überblick darüber habe, was zu tun ist. So muss ich nicht ständig darüber nachdenken, ob ich nicht etwas Wichtiges vergessen habe und ich arbeite mich nicht „fest“ in irgendeinem Detail.
Ich plane meine Woche und meinen Tag mit Trello. Damit kann ich Aufgaben priorisieren und  in sinnvolle und bewältigbare Häppchen aufteilen. Am Abend kann ich den Tag mit einem guten Gefühl abschließen, wenn die ToDos in der „Erledigt“-Liste gelandet sind.

2. E-Mails zu festen Zeiten
Keine E-Mails am frühen Morgen, keine E-Mails am Abend und keine E-Mails am Wochenende. Ich habe festgestellt, dass gerade in stressigen Zeiten die E-Mail Abstinenz am Wochenenden sehr wichtig ist, weil ich sonst gar nicht mehr abschalten kann. Leider klappt das noch nicht immer, aber ich werde besser.
Ich versuche, meine E-Mails zwei- bis dreimal am Tag abzurufen und zu bearbeiten: Am späten Vormittag, am frühen nachmittag und am späteren Nachmittag. Ziel ist immer ”Inbox Zero”, ich lese alle Mails und bearbeite sie.
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Hello Cocoa!

Immer wenn es ein neues Theme bei Elmastudio gibt, juckt es mich in den Fingern. Da passt es gut, dass dieses Blog ziemlich genau vor einem Jahr zuletzt einen neuen Anstrich bekommen hat. Höchste Zeit, was zu tun.

Ich habe mich für das Theme Cocoa entschieden und über ein Childtheme angepasst. Ich habe Typografie und Farben angepasst, das Layout im Overlay ein bisschen verändert und einen zusätzlichen Widgetbereich unter dem Header eingebaut.

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Rückblick Stockholm

Eine Woche meiner Sommerferien durfte ich in Stockholm verbringen. Auf den ersten Blick kam mir Stockholm nicht viel anders vor als München. Es sind die Details, die den Unterschied ausmachen. Ich bin viel zu Fuß gegangen und mit Bus, U-Bahn und Fähre durch die Stadt gefahren. Immer präsent war der Eindruck, dass es eine recht homogene Gesellschaft ist, die da miteinander lebt. 

Oft ging es bunt durcheinander, sei es bei Familienfeiern oder in geschäftlichem Umfeld. Menschen mit den unterschiedlichsten Wurzeln und Hautfarben schienen völlig selbstverständlich miteinander umzugehen. Es wirkte auf mich, als ob Integration und Diversity gelebte Realität sein können.

Das zeigte sich auch, als ich am ersten Tag unvermutet in den „Stockholm Pride“ geriet, also in die CSD-Parade in Stockholm. Regenbogenfarbige Zebrastreifen, große Plakate in der U-Bahn, Familienfest in der ganzen Stadt. Meine Erfahrung vom CSD hier in Deutschland ist leider mehr von leicht irritierten Blicken der Zuschauer geprägt. Als fröhliches Familienfest empfinde ich den CSD eher nicht. Weiterlesen →

Neues Design und frische Artikel

Nachdem wir unsere Agenturseite neu gestaltet hatten, sah plötzlich das Blog nicht mehr ganz frisch aus. Außerdem haben wir die Netzialisten ein bisschen vernachlässigt: Zu viele Kundenprojekte, zu wenig Zeit. Das soll sich jetzt ändern. Das Blog erstrahlt in neuem Glanz und einen Themen-Plan für die kommenden Wochen haben wir auch.

Das Redesign des Blogs basiert auf dem Elmastudio-Theme Waipoua. Wir haben das Theme über ein Childtheme an unsere Bedürfnisse angepasst.
Mit dem neuen Theme kann ich endlich ein Problem lösen, das mich beim Bloggen schon immer gestört hat: Ein neuer Artikel ist fertig, aber bevor ich ihn veröffentlichen kann, muss ich erst noch ein passendes „Dekobild“ finden. Weil der Artikel ohne Aufmacher-Bild im Layout einfach nicht gut aussieht.

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Leser Fragen, die Netzialisten antworten (2)

Verschiedene Menüpunkte in der Navigation per CSS ansprechen

Andrea L. fragt:

„Ich quäle mich bereits seit längerem mit einem Problem herum, das vielleicht auch andere interessieren könnte.

Ich habe eine Seite mit WordPress erstellt. Diese Seite hat eine farbige Navigation. Sprich, jeder Menüpunkt (inkl. der submenüpunkte) erhält beim hover eine andere Farbe. Das lässt sich gut im CSS bewerkstelligen, indem jeder Punkt eine eigene class erhält (.menu-item-22 {…} zum Beispiel).

Das Problem liegt nun darin, dass die gewünschte Farbe des Hauptmenüpunktes wieder verschwindet, sobald die Seite (oder Unterseite) aktiv ist und auch, sobald das hover auf das Submenü gelenkt wird.

Da die einzelnen Hauptmenüpunkte unterschiedliche Farben haben, kann die farbliche Hervorhebung nicht mit .current_page_parent etc. gelöst werden, da sich das ja immer auf alle Navigationspunkte bezieht.

Es müsste also gezielt der „parent“ über das „child“ angesprochen werden – nur wie geht das?“

Hallo, Andrea,

Du kannst über CSS mehrere Elemente gleichzeitig formatieren. So kannst Du beispielsweise Links ansprechen, die in derselben Liste, aber in unterschiedlichen Zusammenhängen vorkommen.
Dazu musst Du die Elemente einfach nur hintereinander schreiben, getrennt durch ein Komma.

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Bilder für Responsive Designs: Für jedes Gerät das richtige Bild

Bei langsamen Internetverbindungen sind nicht selten die Bilder der Showstopper in Sachen mobiler Nutzerfreundlichkeit.
Werden Bilder einfach nur verkleinert, muss auch ein Smartphone das 400 KB große JPEG laden. Angezeigt wird aber nur eine stark geschrumpfte Ansicht des Bildes, die eigentlich weniger als halb so viele KB hätte.

Dieses Problem betrifft übrigens nur gepixelte Bilder, also klassischerweise Fotos. Grafiken, Icons und dekorative Zutaten wie Schatten und Verläufe kann man bereits heute problemlos per CSS3, mit Iconfonts oder Grafiken im Vektorformat (SVG) lösen. Wenn also im Folgenden von Bildern die Rede ist, sind immer Fotos oder Scans gemeint.
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Einfach weitermachen

DON’T WORRY, DRIVE ON: Fossil Fools & Fracking Lies from MONSTRO on Vimeo.

Der Inhalt des Videos ist eine Animation zum Thema Peak Oil. Das ist die Tatsache, dass uns demnächst das Öl ausgehen wird.

Seit 2005 konnte die Ölproduktion nicht weiter gesteigert werden, die Förderquote begann langsam, aber stetig zu sinken. Die Nachfrage steigt aber immer weiter.
Eine Weile wird sich dieses Ungleichgewicht über immer höhere Preise ausbalancieren, aber schon sehr bald wird das nicht mehr funktionieren. Weiterlesen →