Ferienlektüre

Letzte Woche hatte ich Urlaub. Der Zufall wollte es, dass ich kurz davor einen Stapel Taschenbücher geschenkt bekommen hatte. Allesamt Krimis und Thriller mit einem Spiegel-Bestseller-Aufkleber drauf. Ein paar davon packte ich in meinen Koffer.
Zwischen den üblichen 0815-Thrillern entdeckte ich dann ein kleines Juwel: „Totengleich“ von Tana French.

Die meisten Kriminalromane, die man derzeit in den Buchläden findet, sind nach immer demselben Muster gestrickt: Eine möglichst blutrünstige Gewalttat, ein irgendwie eigentümlicher Ermittler und ein eiskalter, fieser Killer.

Tana French’s Geschichten sind anders. Der Plot entspinnt sich ganz allmählich aus den Beziehungen der handelnden Personen heraus. Die Charaktere sind präzise gezeichnet, ihre Beziehungen untereinander sind komplex und fein verwoben. Gleichzeitig ist die Rahmenhandlung, die die Personen zusammenführt, kraftvoll, spannend und vielschichtig. Man wird förmlich ins Buch hineingezogen.

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Session-Vorschlag WPCamp Berlin 13.10.2012

Nach dem letzten WordCamp in Köln hatte ich mir vorgenommen, beim nächsten Camp selbst eine Session anzubieten. Und weil ich mich mit dem Bereich Theme-Entwicklung noch am besten auskenne, möchte ich etwas dazu erzählen.

Ich arbeite zur Zeit intensiv an einem Framework für Responsive-Design-Projekte. Das Framework basiert auf dem „Mobile First“-Ansatz von Luke Wroblewski. Mit dieser Methode kann man einige Nachteile umgehen, die Responsive Design mit sich bringt.

Alle Session-Vorschläge werden ab sofort auf der Website des WPCamp Berlin den Teilnehmern vorgestellt.

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Das digitale Leben vor Betrügern schützen

Gestern machte der Fall von WIRED-Autor Mat Honan Schlagzeilen im Netz. Ein Hacker hatte Mat Honan’s digitale Existenz gekapert und am Ende waren wertvolle Daten auf seinem Laptop auf Nimmerwiedersehen verschwunden.
Aber eigentlich ging es bei diesem Fall gar nicht um ein klassisches Hacking, sondern um einen Trickbetrug, der sich Lücken in den Support-Systemen von Apple und Amazon zu Nutze gemacht hat. 

Der Trick war erschreckend simpel: Der Angreifer startete mit nichts als Mat Honan’s Wohnadresse und seiner Standard-Mailadresse. Informationen, wie man sie in jedem Website-Impressum findet. Mit einem Anruf beim Amazon-Telefonsupport verschaffte sich der Betrüger Zugang zu dem Bereich von Mat Honan’s Amazon-Konto, in dem man die Kredikarteninformationen bearbeiten kann. Dort gab er eine neue (gefälschte) Kreditkartennummer ein. Weiterlesen Das digitale Leben vor Betrügern schützen