Bilder für Responsive Designs: Für jedes Gerät das richtige Bild

Bei langsamen Internetverbindungen sind nicht selten die Bilder der Showstopper in Sachen mobiler Nutzerfreundlichkeit.
Werden Bilder einfach nur verkleinert, muss auch ein Smartphone das 400 KB große JPEG laden. Angezeigt wird aber nur eine stark geschrumpfte Ansicht des Bildes, die eigentlich weniger als halb so viele KB hätte.

Dieses Problem betrifft übrigens nur gepixelte Bilder, also klassischerweise Fotos. Grafiken, Icons und dekorative Zutaten wie Schatten und Verläufe kann man bereits heute problemlos per CSS3, mit Iconfonts oder Grafiken im Vektorformat (SVG) lösen. Wenn also im Folgenden von Bildern die Rede ist, sind immer Fotos oder Scans gemeint.
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Klein und scharf: Iconfonts

Webdesigner arbeiten gern mit Symbolen. Eine kleine Lupe im Suchfeld, ein Pfeil, ein Warenkorbsymbol. Jedes dieser Symbole ist ein Bildelement, das entweder per image-Tag oder per CSS (background-image) eingebunden wird.

Diese Bildchen sind in der Regel sehr klein, nur ein paar Kilobyte gross. Dadurch fallen sie beim Laden der Seite kaum ins Gewicht. Naja, bisher war das so. Denn damit die Icons auf den neuen, hochauflösenden Displays nicht pixelig aussehen, sollte man solche Bilder in höherer Auflösung hinterlegen.
Ein Icon, das auf einer Fläche von 32×32 Pixel dargestellt wird, muss also doppelt so groß sein (64x64Pixel) um auf einem Retina-Bildschirm noch scharf auszusehen. Damit steigt die Datenlast, denn die Dateien sind auf einmal gar nicht mehr so klein.
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Leser Fragen, die Netzialisten antworten (1)

Habt Ihr was gegen Facebook?

Jennifer V. fragt:

„Mir ist aufgefallen, dass ihr weder bei Facebook seid noch darüber schreibt. Ich würde gerne wissen warum und ob ihr etwas gegen Facebook habt und wenn ja was.“

Hallo, Jennifer,

das ist eine gute Frage. Mit diesem Punkt hadern wir schon ein ganze Weile, wir haben aber noch keine rechte Lösung gefunden. Es gibt drei Gründe für die Facebook-Abstinenz:

1. Kapazitäten
Es gibt dieses Blog, eine Website und unsere Twitteraccounts. Dies alles aktuell zu halten kostet Zeit. Zeit, die uns für andere Aktivitäten in sozialen Netzwerken fehlt.
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Responsive Images: Ladezeit sparen mit Vektorgrafiken (SVG)

Webseiten im Responsive Design haben einen schlechten Ruf, wenn es um die Performance geht. Nicht ganz zu unrecht, viele Seiten sind sehr datenlastig. Das liegt in der Regel an den Bilddaten, die auch auf hochauflösenden Displays gut aussehen sollen.

Es gibt vier einfache, aber sehr wirkungsvolle Methoden, Bilddaten schlank zu halten. Die Stichwörter dazu sind eine gute Bildkompression, CSS3-Effekte*, Iconfonts und das SVG-Grafikformat. SVG ist die Abkürzung für „Scalable Vector Graphics“.
[* Ein Artikel dazu erscheint demnächst]

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