Google Fonts über den eigenen Server einbinden

Es gibt verschiedene Methoden, um Google Fonts in eine Webseite einzubinden. Die klassische Methode ist, die Schriften über einen Link in der header.php oder – besser – über die functions.php ins Theme einzubinden. Ellen Bauer hat einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben: Google Fonts in WordPress Themes

Bei dieser Methode liegen die Schriften auf den Google-Servern und werden über einen Link auf meine Webseite geholt. Wird meine Seite geladen, schickt sie eine Anfrage an den Google Server und der liefert dann die Schriften aus. Davon merkt man in der Regel nicht viel. Aber es bleibt die Tatsache, dass eine Abfrage passiert und das dauert ein paar Millisekunden.

Je nach der Qualität der Datenverbindung kann es auch passieren, dass die Schriften nicht schnell genug ausgeliefert werden. Dann erscheinen alle Texte plötzlich in Arial oder Times.
Auch Firewalls können ein Problem darstellen – in manchen Firmen gelten so strenge Regeln, dass die Mitarbeiter keine Google Fonts zu sehen kriegen.

Google Fonts herunterladen und Webfont erzeugen

Aus diesen Gründen bin ich in letzter Zeit dazu übergegangen, Google Webfonts nicht mehr per Link einzubinden, sondern direkt auf den Sever zu laden, auf dem auch das WordPress-Theme liegt. Ich gehe davon aus, dass das rechtlich kein Problem ist, denn die Google Webfonts haben eine SIL Open Font License, die das Herunterladen erlaubt.
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Flexbox jetzt! IE8 und IE9 und die Bremse im Kopf

Das Web entwickelt sich im Sauseschritt. Heute ist SVG das Grafik-Format der Wahl und die Flexbox-Methode bringt uns endlich flexible CSS-Raster ohne semantische Verrenkungen. Wenn da nicht die alten Browser wären.

So lange wir Code vorhalten müssen, den auch alte Browser lesen können, haben wir ein Problem. Wir müssten eine Menge Sachen doppelt schreiben, eine Version für moderne Browser und eine für die alten Herrschaften.

Das ist natürlich mühsam. Bevor ich mir die doppelte Arbeit mache, bleibe ich doch lieber bei den altbewährten Methoden. Floats und clearfixes können neue und alte Browser lesen. Wegen dem bisschen Semantik lohnt sich der Aufwand nicht.

Ist das nur eine bequeme Ausrede oder ist da was dran?
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