Recap WordCamp Berlin 2017

Vergangenes Wochenende waren wir in Berlin. Wir waren schon am Donnerstag angereist um beim Contributor Day dabei zu sein.  

Den WPAdminDay am Mittwoch vor dem Camp haben wir damit prompt verpasst. Der WPAdminDay war ein kleines Barcamp für Profi-Admins. Also diejenigen, die Tag für Tag im Hintergrund dafür sorgen, dass die WordPress-Seite stabil und sicher läuft. So weit man hört, kam der WPAdminDay gut an und wir dürfen auf eine Wiederholung hoffen.

Beim Contributor Day am Freitag sind Elisabeth und ich mit „unserem“ Thema Accessibility beim Design-Team untergeschlüpft. Spannend war der Austausch mit Kollegen über die Herausforderungen, die ein barrierefreier Online-Shop in der Praxis so mit sich bringt. Mehrsprachig versteht sich.

Anschließend gab es noch einen kleinen Feuerwehr-Einsatz: Das Team vom WordCamp Kopenhagen hatte einen Hilferuf an die Community gesendet, nachdem zwei Wochen vor dem Start der Veranstaltung das Orga-Team auf eine Person geschrumpft war.

So durfte ich mal eben schnell ein Logo für das WordCamp Kopenhagen entwickeln. Am Samstag hatte das WordCamp Kopenhagen eine überarbeitete Website samt ganz ansehnlichem Logo.

WordCamp am Samstag: Talks und Tacos

Udo Meisens Vortrag „Rechtliche Implikationen bei der Plugin- und Theme-Entwicklung“ war die einzige Session, bei der ich mir detaillierte Notizen gemacht habe. Udo Meisen kennt sich nicht nur im Paragraphendschungel gut aus, er versteht auch sehr gut, womit wir Webworker es Tag für Tag zu tun haben. Dadurch kann er sehr anschaulich den Bogen zwischen den Welten spannen. Ein höchst informativer Vortrag.

Das Diskussionpanel Frauen in der IT, das Jessica Lyschik initiiert hatte, war so etwas wie eine Pflichtveranstaltung. Das Thema ist einfach wichtig.
Leider war innerhalb eines Slots nicht genug Zeit, um Thema und Diskussion ausreichend Raum zu geben. Die Diskussion war gerade so richtig im Gang, da war die Zeit um. Ich finde, das riecht nach einem zweiten Versuch.

Auf die Session WordPress kaputt machen hatte ich mich schon im Vorfeld gefreut. Torstens Talk war eine Art Quintessenz aus seiner Arbeit als Moderator im deutschen Supportforum. Er hatte sich die ganz besonders fiesen Fallen vorgenommen. Nämlich die, wo man von einer Sekunde auf die andere vor einer weißen Seite sitzt ohne die geringste Idee zu haben, wie es dazu kommen konnte. Dann hilft nur noch seeehr viel Erfahrung – oder viel Geduld für stundenlanges Googeln.

Am Samstag kamen auch die druckfrischen Exemplare des KrautPress-Paper Nr. 1 (Link zur digitalen Ausgabe) an. Eigentlich sind die Papers ja als e-Papers konzipiert, aber es war sehr nett, das Paper als gedruckte Heft in der Hand zu halten. Das Heft Nr. 1 hat den Schwerpunkt „WordPress Themes“. Elisabeth und ich sind mit dem Thema „Barrierefreie WordPress Themes“ mit dabei.

Zum Abschluss des Berliner Camps wurde das WordCamp Retreat Soltau für Mai 2018 angekündigt – ein WordCamp im Grünen. Ich finde die Idee toll. Ein neues Format, ein neuer Rahmen, das könnte richtig gut werden.

 

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