10 wichtige PlugIns für den Start mit WordPress

WordPress / WordPress Pflege

Welche PlugIns braucht man, wenn man eine neue WordPress-Seite startet?
WordPress bringt viele Funktionen schon mit, ein paar Dinge sollte man jedoch ergänzen.

Im Prinzip kann man endlos viele PlugIns installieren. Man sollte man die Zahl trotzdem übersichtlich halten, denn zu viele PlugIns – genauer gesagt: die nicht so toll codierten – können die Ladezeit verlangsamen. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Konflikte auftreten und die Seite nach der Installation des PlugIns nicht mehr funktioniert.

In diesem Artikel habe ich 10 PlugIns zusammengetragen, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe und die wichtige Ergänzungen für die Arbeit mit WordPress beisteuern.

Alle hier vorgestellten PlugIns stammen übrigens aus dem offiziellen WordPress PlugIn Directory. Die Prüfung durch wordpress.org ist zwar keine Garantie für eleganten Code und Nützlichkeit, man kann aber davon ausgehen, dass sich keine Schadsoftware oder andere Gemeinheiten im Code befinden. Die Anzahl der Downloads und die Ratings der User sind ein guter Hinweis auf die Qualität eines PlugIns. Im Zweifelsfall lieber eine Runde googlen.

Diese PlugIns sollten von Anfang an dabei sein

  1. AntiSpam Bee
    Dieses PlugIn schützt Euch sehr wirkungsvoll vor Spamkommentaren. Dass es die massenhaft gibt, wird jeder WordPress-Neuling schnell erfahren.
    Das Besondere an diesem PlugIn ist, dass es datenschutzkonform arbeitet. Das tut das PlugIn Akismet, das WordPress gleicht mitliefert, nicht.
    → Download AntiSpam Bee 
  2. Cachify
    Cachify sorgt für schnellere Ladezeiten. Im Prinzip holt WordPress jedes Mal alle Daten aus der Datenbank und baut die Seite daraus neu auf. Dadurch wird die Seite langsam, weil dieser Prozess Zeit kostet. Cachify reduziert die Anzahl der Datenbankabfragen und die Ladezeiten werden merklich kürzer. Das PlugIn ist sehr mächtig, aber sehr einfach zu bedienen.
    → Download Cachify
  3. Tweet, Like, Google +1 and Share
    Dieses PlugIn bringt die drei wichtigesten Social-Media ins Blog. Mehr braucht es für den Anfang nicht.
    → Download Tweet, Like, Google +1 and Share
  4. Contact Form 7
    Die einfachste Art, ein funktionierendes und sicheres Kontaktformular einzubauen.
    → Download Contact Form 7 
  5. Auto Thick Box
    Hiermit aktiviert man eine Funktion, die schon in WordPress eingebaut ist: Beim Klick auf ein Bild erscheint ein Overlay mit einer Vorgrößerung des Bildes.
    → Link zum PlugIn Auto Thickbox

    Wenn’s mal schnell gehen muss, könnte Ihr alternativ das PlugIn → Fancybox installieren. Die Funktionalität ist exakt dieselbe wie die von Thickbox. Man spart sich allerdings etwas Konfigurationarbeit.

Ergänzende PlugIns

Wenn das Blog einmal läuft, solltet Ihr diese PlugIns ins Auge fassen. Sie bringen interessante Funktionen mit, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

  1. Google Analytics für WordPress
    Ein sehr umfangreiches PlugIn, über das man Google Analytics nicht nur in die Seite einbinden und konfigurieren kann; das PlugIn liefert Google Analytics auch zusätzliche Daten, die man dann auswerten kann.
    → Download Google Analytics for WordPress
  2. Broken Link Checker
    Kaputte Links sind so eine Sache. Man selbst bemerkt sie nicht, die Besucher aber schon. Dieses PlugIn kontrolliert regelmäßig alle Links und meldet, wenn einer nicht (mehr) funktioniert.
    → Download Broken Link Checker
  3. WordPress SEO by Yoast
    Das umfassendste Suchmaschinen-Optimierungs-PlugIn, das ich kenne.
    → Download WordPress SEO
  4. LogIn Lockdown
    Login LockDown zeichnet die IP Adresse aller Login-Versuche auf, die fehlgeschlagen sind. Wenn von derselben IP mehrere Versuche hintereinander gestartet werden, wird der LogIn-Screen gesperrt. Das ist eine einfache, aber wirkungsvolle Sicherheitsmaßnahme für den Fall, dass Hacker versuchen, solange irgendwelche Passwort und Unsernames einzutippen, bis irgendwann die richtige Kombination dabei ist.
    Ein Tipp: Der Username sollte niemals “admin” heissen. Denn dann hat der Hacker nämlich schon den halben Weg geschafft.
    → Download LogIn Lockdown
  5. Under Construction
    Manchmal möchte man etws auf der Seite ausprobieren, eine neue Linkfarbe, ein neues Sidebarwidget. Da man nicht genau weiß, was dann mit dem Layout der Seite passiert, ist es besser, solche Experimente ohne Zuschauer zu machen.
    Dafür ist sorgt dieses PlugIn, indem es eine “Baustellen-Seite” einblendet.
    → Download Under Construction

Welche PlugIns setzt Ihr ein? Welche sind für Euch unverzichtbar?
Ich freue mich auf Eure Kommentare.

 

 

Der Autor

Hallo, mein Name ist Kirsten Schelper. Ich bin Webdesignerin aus München mit einer Passion für italienischen Kaffee, vegetarische Küche und Fahrradfahren. Ihr findet mich nicht bei Facebook, dafür aber auf Twitter und auf Google+.

4 Kommentare

  1. Ich verwende noch google xml-sitemap und für mich intern liebe ich cleverness to-do list. Das ist eine to-do liste für das dashboard. Die hat mir schon richtig gute Dienste erwiesen.

    Herzliche Grüße
    claudia Hönig

  2. Kirsten sagt

    Hallo, Claudia, danke für den Tipp mit der ToDo-Liste. So etwas suche ich schon länger.

  3. hi danke für die nützlichen Informationen. Aber alle Plugins scheine ich für meinen Blog wohl nicht zu gebrauchen, da ich ihn lediglich auf meinen Shop gesetzt habe und vieles eher statische Seiten sind… :)

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