Artikel von Kirsten

Hallo, mein Name ist Kirsten Schelper. Ich bin Webdesignerin aus München mit einer Passion für italienischen Kaffee, vegetarische Küche und Fahrradfahren. Ihr findet mich nicht bei Facebook, dafür aber auf Twitter und auf Google+.

Was kostet eine WordPress-Website?

Wer eine Website plant fragt sich natürlich, was die wohl kosten wird. Unter dem Stichwort „WordPress-Agentur“ spuckt die Suchmaschine eine lange Liste von Ergebnissen aus. Kleine und große Dienstleister – und sehr unterschiedliche Preismodelle.

Ein Anbieter wirbt mit einem „WordPress-Komplettpaket“ für 400€, ein anderer spricht von „WordPress Custom Themes“ und will dafür mehrere tausend Euro haben. Premium-Themes im schicken Design gibt es schon für 60€. Wie kann es sein, dass für ein und dasselbe Produkt so unterschiedliche Preise aufgerufen werden?

Es steht zwar überall WordPress drauf, aber es ist nicht dasselbe drin.

Hinter diesen Angeboten stecken unterschiedliche Konzepte. In diesem Artikel möchte ich drei Optionen betrachten, die in etwa die Bandbreite der Möglichkeiten wiedergeben.

Option 1: Selber machen

Auch als Laie kann man sich eine WordPress-Website zusammenbauen. Dafür wurde WordPress erfunden. Mit dem Code dahinter kommt man dabei nicht in Berührung.
WordPress selbst und viele gute Themes sind gratis und lassen sich kostenlos herunterladen. Man muss allerdings bereit sein, sich ein bisschen in die Thematik einzuarbeiten.

Schneller geht’s auch mit einem Premium Theme nicht. Diese Themes sind recht komplexe Konstruktionen, weil sie Optionen für viele unterschiedliche Anwendungs-Szenarien vorhalten. Zusätzlich zu den WordPress Grundlagen muss man sich hier noch mit der individuellen Systematik des jeweiligen Themes auseinandersetzen.

GEEIGNET FÜR
Kleine Projekte mit überschaubaren Anforderungen.

WENIGER GEEIGNET FÜR
Komplexe Projekte, bei denen Theme-Dateien angepasst werden müssen oder spezielle Plugins gebraucht werden.

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Was ist eigentlich dieser “Skip to content”-Link?

In den WordPress-Standard-Themes der Twenty-Reihe (und in vielen anderen standardkonformen Themes) sitzt in der header.php kurz nach dem body-tag ein Link der mit Skip-To-Content bezeichnet ist.

<a class="skip-link screen-reader-text" href="#content">Skip to content</a>

Diesen Link sieht man normalerweise nicht. Er wird erst sichtbar und aktiv, wenn jemand die Tastatur (Tab-Taste) nutzt um durch die Seite zu navigieren.

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Oft übersehen, aber wichtig: Barrierefreie Sprache

Bei den meisten Webprojekten spielen Text und Sprache eine Nebenrolle – die sprachliche Qualität der Texte ergibt sich irgendwie. Aber ohne verständliche Sprache wird aus dem schönsten Code keine barrierefreie Website.

Einen guter Richtwert für eine barrierefreie Textqualität ist das Leseniveau, das in den WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) angesprochen wird. Als Orientierung wird ein einfacher sekundärer Schulabschluss genannt. Das entspricht in etwas dem deutschen Hauptschulabschluss bzw. dem Sprachniveau A2 bis B1 innerhalb des europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Kein Fall für Randgruppen

Von einer barrierefreien Sprache profitieren nicht nur Menschen mit geringem Bildungsniveau. Auch Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, können klar formulierte Texte besser erfassen. Genauso wie alle anderen Leser, die sich schnell einen Überblick über eine Information verschaffen möchten.

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Eine barrierefreie WordPress-Website planen

In diesem Artikel soll es darum gehen, was zu beachten ist, wenn auf der Basis der technischen Grundlagen eine barrierefreie Webseite entstehen soll.

Mit einem accessibility-ready Theme oder dem Plugin WP Accessibility sind wir einer barrierefreien WordPress-Seite schon ziemlich nahe gekommen. Leider das Ergebnis nicht automatisch eine barrierefrei Website. Die Technik macht die ersten Schritte, aber die eigentliche Reise beginnt jetzt erst.

Barrierefreiheit lässt sich nicht in Code packen

Nicht barrierefreie Inhalte oder nicht barrierefreie Plugins können alle Errungenschaften, die im accessibility-ready Theme stecken, wieder neutralisieren.
Wenn z.B. die Redakteure beim Hochladen von Bildern keine (sinnvollen) Alt-Texte eingeben, kann das Theme auch nichts ausgeben.

Auch Texte können Besucher ausschließen, schwer verständliche Texte sind nicht barrierefrei. Weder Menschen mit eingeschränkter Lesekompetenz noch Menschen mit hoher Lesekompetenz, die auf einem mobilen Gerät, bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder mit schlechter Datenanbindung nach einer Information suchen, können solche Texte verarbeiten.

Und dann sind da noch die Plugins. Wenn ein Plugin per CSS Farben oder Link-Zustände überschreibt oder kein standardkonformes HTML ausgibt, entstehen überall auf der Seite kleine Stolperfallen.

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WordPress absichern

Ist WordPress sicher? Das ist eine der Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden. Meine Antwort hat sich in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert:
Ja, WordPress ist meiner Meinung nach sicher.

Aber keine Website ist ganz von alleine sicher. Genauso viel oder wenig wie jeder beliebige Computer oder alle anderen Redaktionssysteme da draußen. Es gibt ein paar Regeln, die man beachten muss. Die sind allerdings nicht besonders kompliziert und können leicht umgesetzt werden.

Vor wem muss ich meine WordPress-Website schützen?

Erst einmal vor mir selbst. Also vor allem, was ich, die Person vor dem Bildschirm, auslöse. Das können fehlerhafte Updates von Plugins oder Themes sein. Oder Fehler im Code sein, die ich selbst eingebaut habe. Und vieles mehr.

Dann sind da noch Angriffe von außen. WordPress ist das Redaktionssystem mit der größten Verbreitung. Deshalb ist es auch ein System, das sehr häufig attackiert wird.
Es sind allerdings keine Menschen, die vor ihrem Rechner sitzen und gezielt versuchen, eine bestimmte Website zu knacken. Es sind Bots, die das Web nach WordPress-Installationen abgrasen.

Wird eine Website angegriffen, geht es so gut wie nie um einen persönlichen Angriff. Und es geht auch nicht darum, Daten aus der Website zu klauen. Aber eine gehackte Website kann für vielerlei Ungutes oder Kriminelles eingesetzt werden.

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