Was ist gutes (Web)-Design?

Designer reden viel darüber, aber eine allgemein gültige Definition gibt es nicht. Keiner weiß so recht, was das genau ist, gutes Design.

Die Zehn Thesen für gutes Design von Dieter Rams sind legendär.
Nach Dieter Rams ist gutes Design ist nicht nur hübsch anzusehen; es ist durchdacht, funktional und erfüllt einen Zweck. Im besten Falle ist es außerdem innovativ und nachhaltig.

Auffällig ist, dass die Ästhetik nur ein Aspekt von insgesamt zehn Punkten in Rams‘ Liste ist. Das ist nicht gerade viel. Und doch drehen sich Diskussionen über Design fast ausschließlich um die äußere Form. Wie gut gefällt mir das, mag ich die Farben, passt das zu mir?

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Twitter Bootstrap wird responsive

Die Entwickler von Twitter Bootstrap, Jacob Thornton und Mark Otto, haben vor Kurzem die Version 2.0 von Twitter Bootstrap vorgestellt. Das Framework ist jetzt responsive.

Dem Responsive Grid liegt ein 12-spaltiger Raster zugrunde, die gesamte Breite beträgt 940 Pixel.

Man kann das Layout auf zwei Arten nutzen:

  1. Als Fluid Grid, das heisst, die Spalten passen sich fließend dem Viewport an…
  2. … und als Static Grid: Hier reagiert das Layout erst dann, wenn ein konkreter Wert (z.B. 768 Pixel Breite) unterschritten wird.

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WordPress-Backend für Kunden-Projekte anpassen (Update)

Für Neulinge ist das WordPress-Backend eine große Hürde. Mit diesen zwei PlugIns wird das das Verwalten einer WordPress-Seite für unerfahrene Nutzer leichter.

1. Frontend-Editor

Dieses PlugIn habe ich auf einer Seite eingesetzt, auf der die Kundin zunächst nur bestehende Texte ändern möchte. Später soll die Seite erweitert werden und es wird eine Schulung geben.

Das PlugIn sorgt dafür, dass angemeldete Nutzer direkt auf der Vorderseite der Website Texte bearbeiten können. Fährt man mit der Maus über einen Textbereich, taucht ein kleiner Edit-Button auf:

Klickt man den Button an, erscheint ein Texteditor, in dem man den Text bearbeiten kann. Weiterlesen WordPress-Backend für Kunden-Projekte anpassen (Update)

Die PlugIns in diesem Blog (Update)

Seit ich das letzte Mal meine PlugIns vorgestellt habe, ist einige Zeit vergangen. Inzwischen hat sich die PlugIn-Landschaft ein bisschen verändert. 

Diese PlugIns sind geblieben

  • Antispam Bee
    Der Filter erkennt zuverlässig alle Spamkommentare. Dass ein „echter“ Kommentar drunterkommt, passiert sehr selten.
  • Executable PHP widget
    Eines Meiner Lieblings-PlugIns, damit kann ich in Textwidgets PHP-Code einsetzen.
  • Twitter Widget von Sean Spalding
    Tut seinen Dienst ohne zu zicken. Das ist mehr, als ich über so manch anderes Twitter-PlugIn sagen kann.
  • Contact Form 7
    Das stand zwar im Mai nicht auf der Liste, ist aber meine sichere Bank für alle Fälle, in denen ich ein einfaches, aber zuverlässiges Kontaktformular brauche.

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Angebots-Anfragen im Webdesign: Tipps zum Umgang mit potenziellen Kunden

In diesem Artikel geht es um die Prozesse im Vorfeld eines Angebots. Bevor es ans Kalkulieren geht, sollte man ein paar Dinge beachten. 

Das Szenario

Ein Interessent fragt an, wir vereinbaren ein Treffen und unterhalten uns mit einer freundlichen Dame/einem freundlichen Herrn über das Projekt. Die Stimmung ist gut, der Auftrag passt zu uns und hört sich interessant an. Zurück im Büro schreiben wir ein ausführliches Angebot. Bei größeren Projekten sind wir damit schon mal mehrere Tage beschäftigt.
Aber anstatt einer freundlichen Rückmeldung ernten wir Schweigen. Wir fragen nach und stellen fest, dass die gute Stimmung verflogen ist. Der Interessent ist unzufrieden: Die Preise sind viel zu hoch und es steht eine Menge überflüssiges Zeug im Angebot. Das Gespräch zieht sich noch eine Weile hin, dann ist klar: Der Auftrag kommt nicht zustande.
* Schnitt *
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WordPress-Backend für Kunden-Projekte anpassen

Bei Kunden-Projekten, bei denen wir WordPress als Redaktionssystem einsetzen, passen wir das Dashboard an die Bedürfnisse des Kunden an. Wir blenden zum Beispiel Funktionen aus, die der Kunde nicht nutzen möchte. Dadurch wird das Backend übersichtlicher und leichter zu bedienen. Außerdem richten wir den TinyMCE-Editor so ein, dass der Kunde sicher und komfortabel damit arbeiten kann.

In diesem Artikel möchte ich Euch erklären, wie man folgende Punkte im WordPress-Backend bearbeiten kann:

  1. Den Menüpunkt „Dashboard“ umbenennen in „Übersicht“
  2. Die Update-Meldung nur dem Admin zeigen
  3. Menüpunkte PlugIns, Werkzeuge und Einstellungen ausblenden
  4. Der Button „Publizieren“ auf dem Edit-Screen wird zu einem Big Orange Button
  5. Sidebar-Widgets ausblenden, die nicht gebraucht werden
  6. Den TinyMCE-Editor anpassen

Alle Code-Schnipsel kommen in die functions.php.

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Mein Blogjahr 2011 – Rückblick und Ausblick

2011 war das Startjahr für dieses Blog. So richtig los ging es aber erst im Sommer, als mir allmählich klar wurde, worüber ich schreiben möchte. Eigentlich ist es ganz einfach: Ich schreibe über das, was mich beim Webdesignen und beim Basteln mit WordPress beschäftigt. Ein Rezept, das sich eigentlich gut bewährt hat.

In das Jahr 2011 fiel auch meine Entscheidung, mich noch stärker auf WordPress und die Entwicklung von Themes zu konzentrieren. Noch läuft vieles nebenher, aber die Richtung fühlt sehr sich gut an.

Responsive Web Design ist eine Entwicklungen, die ich mit großer Begeisterung verfolgt habe. Nein, ich halte es nicht für eine Mode. Dafür ist die Idee einfach zu überzeugend. Auch Prozesse wie Mobile First und Content First haben mich zum Nachdenken angeregt und frischen Wind in meine Kundenprojekte gebracht.
Es macht Spass, sich auf diese Ideen einzulassen. Das mag daran liegen, das neue Denkansätze häufig aus dem angloamerikanischen Sprachraum zu uns herüberkommen. Dort begreift man Schwierigkeiten grundsätzlich als Herausforderungen, die lösbar sind. Wenn man sich was einfallen lässt.

Auf der SXSW-Konferenz in Austin, auf dem Wordcamp in Köln und auch übers Blog habe ich viele nette und interessante Leute kennengelernt. Diese Begegnungen waren eine große Bereicherung.
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Meine Webdesign-Tools

Als Webdesigner ist man in vielen Disziplinen gleichzeitig unterwegs: Gestaltung, Programmierung und jede Menge Organisation. In diesem Artikel möchte ich Euch die Programme vorstellen, mit denen ich täglich arbeite. 

Espresso Software Webdesign WebdevelopmentCSS und HTML bearbeiten

Eine ganze Weile habe ich CSS-Dateien mit CSS-Edit bearbeitet, die HTML- und PHP-Dateien mit einem Texteditor. Inzwischen mache ich alles mit Espresso. Espresso kommt aus derselben Schmiede wie CSS-Edit und ist gerade in der Version 2.0 erschienen. Nicht nur für Kaffeefans ein heisser Tipp. | MacOS; 79$

Webdesign

Aus meiner Arbeit mit Printprodukten bin ich mit Photoshop ganz gut vertraut. Für Webdesigns setze ich aber ganz auf Fireworks. Photoshop ist für mich ein Werkzeug zur Bearbeitung von Fotos, zum Gestalten empfinde ich das Programm als zu schwerfällig. Die Arbeit mit Fireworks ist leichtgängiger, ich habe das Gefühl, damit schneller und direkter zu einem Ergebnis zu kommen.
Fireworks hat seine Macken – ich glaube, kein Programm stürzt bei mir so regelmäßig ab wie Fireworks–, aber die Arbeit an Designs geht leicht und angenehm von der Hand. | MacOS, Windows; 475€

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Fragen & Antworten zum Thema Suchmaschinen

1. Welche Suchmaschinen muss ich beachten?

Google ist mit 84 Prozent immer noch der Marktführer in Deutschland. Weltweit liegt der Anteil etwas über 60 Prozent. Am engsten sind Google die Konkurrenten Bing und Yahoo auf den Fersen.

2. Warum findet man bei Google meine Seite nicht?

Vielleicht ist Deine Seite noch nicht lange genug online oder die Suchmaschinen bewerten Deine Inhalte als zu wenig relevant (s. Frage 4). Es kann auch sein, dass Du sehr viele direkte Konkurrenten hast, die die Themen auf Deinem Gebiet aktiv besetzen.

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Sparen Sie sich den teuren Webdesigner!

Vielen Nicht-Webworkern fällt es schwer, die Arbeit eines Webdesigners einzuordnen. Das ist verständlich, schließlich haben sie selten mit unsereins zu tun.
Was tut eigentlich ein Webdesigner? Womit verdient sie ihr Geld?
Was wissen er und sie, das nicht sowieso jeder weiß, der einen Computer bedienen kann?

Dieser Text bezieht sich nicht auf reale Personen oder konkrete Begebenheiten.

Eine Website vom erfahrenen Webdesigner kostet Geld. Geld, das man sich sparen kann. Geben Sie bei Google ein „Webseite kostenlos“ und schon kann’s losgehen. Hier sind 12 Tipps, wie Sie in kürzester Zeit eine tolle Website auf die Beine stellen.

1. Verschwenden Sie keine Zeit mit Konzepten, legen Sie einfach los

Machen Sie sich keinen Kopf über die Struktur Ihrer Seite. Wenn Ihre Website ordentlich viele Inhalte hat, ist das schon die halbe Miete. Alles andere lösen Sie über Drop-Down-Menüs. Damit können bis zu fünf Unter-Ebenen locker unterbringen. Weiterlesen Sparen Sie sich den teuren Webdesigner!