Checkliste Server für WordPress-Installation

Für eine WordPress-Installation muss ein Server bestimmte Voraussetzungen mitbringen. Eigentlich ist das eine sehr übersichtliche Liste. Bei Kunden-Projekten ist es aber häufig nicht einfach, alle Angaben zusammen zu bekommen.

Das hat damit zu tun, dass im Hintergrund interne Abstimmungsprozesse ablaufen. Häufig sind Personen aus verschiedenen Bereichen beteiligt. Die Chefin entscheidet über die URL, der IT-Verantwortliche muss die Sicherheits-Vorgaben einhalten und den Hoster beauftragen und der Hoster ist am Ende der, der die Angaben ausführen muss.

Die Zeit dafür muss man einrechnen. Wir fragen deshalb immer gleich zu Anfang des Projekts nach den Server-Daten.

Checkliste WordPress-Server

Es ist daher hilfreich, wenn man eine Liste zur Hand hat, die man allen Beteiligten zuschicken kann. Ich habe die Angaben auf wordpress.org ergänzt und eine Checkliste zusammengestellt, die alle Angaben beinhaltet, die wir zur Installation brauchen. Damit auch auf verschlungenen Abstimmungswegen nichts verloren geht.
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Vorschaubild: Ausschnitt selbst erzeugen

Wer kennt es nicht: Manchmal hat man Bilder, die asymmetrisch aufgebaut sind. Die von WordPress erzeugten Vorschaubilder sehen dann etwas merkwürdig aus, weil wichtige Teile vom Bild abgeschnitten werden.

WordPress bringt aber eine Möglichkeit mit, selbst einen Ausschnitt festzulegen, der als Vorschaubild benutzt wird. Das geht mit Bordmitteln, ein zusätzliches Plugin brauche ich dafür nicht.

Ich habe mir folgendes Foto für mein Beispiel ausgesucht. (Und ja, das Vorschaubild würde von alleine sogar noch einen akzeptablen Ausschnitt zeigen. Aber ich mag das Bild so gern. ;-)

Kurzhaarcollie sitzt auf einem Waldweg

Lizzy, Kurzhaarcollie, im Schwarzwald

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WordPress-Templates für Übersetzung vorbereiten

Texte in einem WordPress-Theme, die übersetzbar sein sollen, müssen in den Templates gekennzeichnet werden. Dar Code dazu sieht ein wenig ungewöhnlich aus und es gibt viele verschiedene Schreibweisen für diese Funktion. Ich hab eine Weile gebraucht, bis ich mir einen Reim drauf machen konnte.

Der Aufbau eines übersetzbaren Strings ist immer gleich:
__( 'Der zu übersetzende Text', 'text-domain' );

Am Anfang stehen zwei Unterstriche. Die Syntax __() ist ein Kürzel für die translate()-Funktion und setzt das Signal „Achtung, hier gibt’s was zu übersetzen“. Danach kommt der zu übersetzende Textschnipsel, am Ende steht die Textdomain.
An der Stelle, wo die zwei Unterstriche platziert sind, können ganz unterschiedliche Funktionen stehen. Ich möchte vier Varianten vorstellen, die ich im meinem Theme-Alltag am Häufigsten verwende.

Es gibt natürlich noch viel mehr Funktionen. Eine vollständige Übersicht mit ausführlichen Code-Beispielen gibt es im WordPress Theme Handbook.

1. Einfacher Text

esc_html_e('Ich bin ein Text, sonst nix' , 'text-domain');
Damit kennzeichne ich einen einfachen Text.
Im Prinzip würde diese Schreibweise ausreichen:
_e('Ich bin ein Text, sonst nix' , 'text-domain');
Ich bin nicht sicher, wie hoch das Risiko tatsächlich ist, aber theoretisch könnte bei der zweiten Variante ein Übersetzer HTML-Codeschnipsel oder Übleres in die Übersetzung reinschmuggeln. Die Escape-Funktion schmeisst solche Sachen raus.

2. Text innerhalb eines Attributs

Ist ein Text Teil eines Attributs und sitzt z.B. im title-Attribut innerhalb eines Links, dann sieht das Ganze so aus:
esc_attr_e( 'Skip to content', 'text-domain' );
Auch hier ist das Escapen wichtig, damit niemand über die Übersetzung Schadcode einschleusen kann.
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Tipps für gute Texte im Web

Nicht jeder Text eignet sich für die Veröffentlichung auf einer Webseite. Eine „Zweitverwertung“ bereits vorhandener Texte gelingt daher am besten, wenn man mit kritischem Blick auswählt und das Textmaterial mediengerecht aufbereitet.

3 Kriterien für gute Texte

  1. Komm auf den Punkt
  2. Gliedere Deinen Text
  3. Fasse Dich kurz

1. Komm auf den Punkt

Ein guter Text – im journalistischen Sinn – ist das Gegenteil von dem, was man uns in der Schule und an der Uni beigebracht hat. Dort haben wir gelernt, dass man erst Mal alle Argumente sammeln muss. Dann folgt eine ausführliche Betrachtung sämtlicher Aspekte und erst ganz am Schluss präsentieren wir das Ergebnis unserer Überlegungen.
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Meldung für alte Artikel ausgeben

Wenn ein Blog schon eine Weile läuft, sammeln sich zwangsläufig Artikel an, die bereits ein gewisses Alter auf dem Buckel haben. Diese Artikel sind wahrscheinlich nicht mehr aktuell, denn die Welt im Web dreht sich schnell.

Man könnte nun auf die Idee kommen, alte Artikel zu löschen. Das ist aber keine gute Lösung, Suchmaschinen-Experten werden ganz blass bei diesem Gedanken. Denn Google & Co. haben auch die älteren Artikel im Verzeichnis. Wenn nun der Link dorthin ins Leere führt, weil Ihr den Artikel gelöscht habt, bekommt Google eine Meldung zurück (Fehler 404). Das kann sich negativ auf das Ranking der Seite auswirken.

Wie wichtig dieser Aspekt bei Eurem Blog ist und ob 404-Fehler wirklich so böse sind, darüber lässt sich streiten. Eines kann man aber sagen: Ihr verliert potenzielle Besucher, wenn der Artikel hinter dem Link plötzlich nicht mehr existiert.
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