Perch: Schlankes CMS mit viel Potenzial

Dieser Artikel ist ursprünglich am 11. 10. 2011 erschienen.
Das ist eine ganze Weile her. Der Inhalt ist wahrscheinlich nicht mehr aktuell.

Beim Nachdenken über ein Kundenprojekt ist mir das CMS Perch von edgeofmyseat wieder eingefallen. Für kleinere Websites ist das eine sehr interessante Option.

Klar, mit WordPress kann man auch kleine Seiten aufsetzen, die der Kunde gut bedienen kann. Aber manchmal braucht man etwas einfacheres. Wenn der Kunde zwar ab und zu eine Kleinigkeit ändern möchte, aber keine Energie für die Beschäftigung mit dem WordPress-Backend hat. Oder wenn man eine CMS-Funktionalität in existierende HTML-Seiten integrieren möchte.

Einfacher geht’s nicht

Der große Vorteil von Perch ist die extrem einfache Integration. Damit ist es ideal für Designer, die keine Zeit oder keine Lust haben, tief ins php-Coding einzusteigen und trotzdem ein Redaktionssystem anbieten möchten.

Man muss eigentlich nur zwei Dinge tun:
1. Das Perch-Script einbinden

[php]include(‚perch/runtime.php‘); [/php]

2. An der Stelle im HTML-Code, an der man ein Element editierbar machen will, einen kleinen php-Schnipsel einbauen. Der Name in der Klammer bezeichnet das Element. Unter diesem Namen findet man das Element im Backend wieder.

[php]perch_content(‚Einleitung‘); [/php]

Das war’s auch schon.

Leicht zu lernen

In einem Video auf der Startseite der Perch-Website ist das Vorgehen sehr schön erklärt (englisch). Insgesamt ist Perch sehr liebevoll dokumentiert. Es gibt viele gut gemachte Video-Tutorials und eine gut verständliche, ausführliche Dokumentation.

Das System ist bei aller Schlichtheit erstaunlich leistungsfähig. Es können viele unterschiedliche Elemente eingebunden werden. Perch ist über Templates und AddOns erweiterbar. Man kommt mit Perch also erstaunlich weit.

Eine Perch-Lizenz kostet 40€
Hier geht’s zur Website

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