Beitragsbilder verstehen und richtig einsetzen – 3. Beitragsbilder als Kriterium für die Auswahl des Themes

Die meisten WordPress-Themes – insbesondere attraktiv gestaltete Premium-Themes – arbeiten intensiv mit Beitragsbildern. Themes im Magazin-Stil oder mit schicken Portfolio-Ansichten setzen ihre Layouts über die Beitragsbild-Funktion um.

Wer mit einem solchen Theme arbeiten möchte, braucht richtig viel und vor allem hochwertiges Bildmaterial. Umgekehrt wird aber auch ein Schuh draus: Wer wenig Bildmaterial hat, wird mit einem Magazin-Theme wahrscheinlich nicht glücklich. Das Layout funktioniert zwar nach wie vor, aber ohne Beitragsbilder bekommt die Seite ein vollkommen anderes Gesicht.

Viele Layouts funktionieren ohne Beitragsbilder nicht mehr gut

Wenn es also darum geht, sich auf ein Theme festzulegen, muss eine der ersten Fragen lauten:

Welche Art von Bildern habe ich?

Relativ selten kommt es vor, dass man auf eine umfangreiche Bibliothek aus Profi-Fotos zurückgreifen kann, die eigens für das Projekt produziert wurden.
Sehr viel häufiger muss man sich mit Stockfotos behelfen. Das kann schnell ins Geld gehen, wenn man sehr viele davon braucht. Abgesehen davon, dass solche Bilder selten 100%ig zum Inhalt passen und immer ein bisschen künstlich wirken.
In der Regel muss man mit einer Mischung aus Stockfotos und selbst gemachten Fotos zurechtkommen. Wobei letztere häufig nur von mittlerer Qualität sind – als Beitragsbild eigenen sich diese Bilder daher nicht immer.

Hochformat oder Querformat?

Auch das Format der Fotos kann ein Entscheidungskriterium für oder gegen ein Theme sein. Hat man beispielsweise ein Projekt, in dem sehr viele quadratische Produktfotos verarbeitet werden müssen, wird man mit einem Theme, das auf schmale Querformate setzt, nicht gut zurecht kommen.

Viele oder eher wenige Bilder?

Letztlich ist auch die Anzahl der Bilder ein wichtiges Kriterium. Bei eher abstrakten Themen wird es schwierig, für jeden Artikel ein Bild zu finden, das zum Inhalt passt. Irgendein nettes Motiv findet sich zwar immer, aber ein Bild soll den Text ja schließlich ergänzen und nicht nur dekorieren.

Ein Bild bringt immer eine relativ große Datenlast mit. Die Bilddaten können gerade bei schlechten Datenverbindung darüber entscheiden, wann und ob überhaupt eine Seite geladen wird. Es ist daher die Frage, ob das Deko-Bild ohne Mehrwert der Seite wirklich gut tut.
Wer wenig Bilder zur Verfügung hat muss deshalb nicht auf eine attraktive WordPress-Seite verzichten. Es gibt Themes, die sparsam mit Beitragsbildern umgehen bzw. in denen Beitragsbilder keine tragende Rolle für das Gelingen des Layouts spielen. Es gibt sogar Themes, die ganz bewusst auf Beitragsbilder verzichten.

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