Morten Rand-Hendriksen: Gutenberg and the WordPress of Tomorrow

Wer sich für Gutenberg interessiert, sollte sich diesen Vortrag vom WordCamp US 2017 von Morten Rand-Hendriksen unbedingt anschauen.

Was wir momentan sehen, ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt dessen, was Gutenberg tatsächlich bedeutet. Morten zeichnet das große Bild und erklärt sehr anschaulich, wo es hingehen soll.

Blocks. WYSIWYG. Alles wird anders.
Sehr spannend!

Der nicht ganz so ultimative Page-Builder Vergleich

Vor Kurzem habe ich zum ersten Mal einen Page-Builder für ein Kundenprojekt eingesetzt. Die Anforderungen waren relativ speziell: Innerhalb einer Multisite sollten Redakteure selbst Sites erstellen können, die jeweils aus einer Art Landingpage bestanden. Die Layouts dafür sollten variabel und weitgehend frei gestaltbar sein. 

Das ist ein ungewöhnlich langer Artikel geworden. Wer nicht alles lesen möchte, hier sind ein paar Anchorlinks zum schnelleren Durchlesen:

– Was ich mir angeschaut habe
– Das Testlayout
– Frontend-Editing, Responsiveness und WordPress-Integration
– Die Page-Builder in der Einzelbetrachtung
– WordPress und Page-Builder

Ich hatte mir zu Beginn des Projekts vier Page-Builder ausgesucht und verschiedene Szenarien durchgespielt. Ich wollte sehen, was die Redakteure machen können und ob vielleicht wichtige Funktionen fehlen.
Dabei war mir wichtig, dass auch wenig erfahrene Nutzer gut zurechtkommen und ein „Knöpfchen“ für jede Funktion vorfinden, die für die Umsetzung meines konkreten Projekts wichtig war.
Ein Beispiel: Hintergrundbilder, auf denen ein Text platziert wird, müssen immer ein bisschen abgetönt werden, damit der Text auch lesbar ist. Wer sich mit HTML und CSS zu helfen weiß oder mal eben schnell Photoshop anschmeißen kann, kriegt das natürlich hin. Aber Redakteure ohne Vorkenntnisse nicht.

Die Kandidaten

Für diesen Artikel habe ich noch zwei weitere Plugins mit aufgenommen:

  1. Tailor, das einzige mir bekannte OpenSource-Projekt unter den Page-Buildern.
  2. Visual Composer, the elephant in the room

Von allen Plugins habe ich jeweils die kostenlose Version installiert.

Zum Vergleich treten an:

Das hier ist kein systematischer Test, eher eine Stichprobe. Mein Ziel war, ein Gefühl dafür bekommen, wie es sich mit dem jeweiligen Page-Builder arbeitet.

Wer einen gründlichen und umfassenden Vergleich lesen möchte, dem empfehle ich den Artikel von Pippin Williamson (en)

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MAMP: WordPress-Themes und Plugins über Symlinks zentral verwalten

Vor ein paar Monaten hatte ich eine Weile mit Local von Flywheel als lokale Entwicklungsumgebung gearbeitet. Inzwischen bin ich wieder zurück zu MAMP gewechselt. Mehr dazu in diesem Artikel.

Eine Eigenschaft von Local, die mir besonders gut gefiel, war der Volumes Manager. Damit konnte man Themes und Plugins für alle Hosts zentral verwalten. Alle lokalen Sites und alle WordPress-Installationen greifen dann auf dieselben Themes und Plugins zu. Das ist zum Entwickeln sehr praktisch, weil es keine Doubletten gibt und keine Verwirrung mit Versionen.

Diese Funktion kann man auch in MAMP nachbilden. Man muss dafür ins Terminal wechseln, aber was man dort tun muss, ist denkbar einfach.

  1. Plugins und Themes an zentraler Stelle ablegen.
    In meinem Fall ist das der Ordner sites
  2. Im Terminal zum Verzeichnis navigieren, in der die lokalen Sites liegen, die mit MAMP verwaltet werden.
    Bei mir ist es das Verzeichnis sites und ich navigiere dort hin mit cd sites
  3. Einen Symlink für das Theme-Verzeichnis setzen
    ln -s ~/Sites/themes ~/Sites/name-des-projekts/wp-content
  4. Einen Symlink für das Plugin-Verzeichnis setzen
    ln -s ~/Sites/plugins ~/Sites/name-des-projekts/wp-content

Im wp-content-Verzeichnis des Projekts erscheint dann jeweils ein Alias des zentralen Theme- bzw. Plugin-Verzeichnisses.

Damit es keine Fehlermeldung gibt, muss man die Verzeichnisse themes und plugins im wp-content-Verzeichnis vor der Aktion umbenennen. Es reicht ein kleiner underscore vor dem Namen, z.B. so: _themes.
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Checkliste Server für WordPress-Installation

Für eine WordPress-Installation muss ein Server bestimmte Voraussetzungen mitbringen. Eigentlich ist das eine sehr übersichtliche Liste. Bei Kunden-Projekten ist es aber häufig nicht einfach, alle Angaben zusammen zu bekommen.

Das hat damit zu tun, dass im Hintergrund interne Abstimmungsprozesse ablaufen. Häufig sind Personen aus verschiedenen Bereichen beteiligt. Die Chefin entscheidet über die URL, der IT-Verantwortliche muss die Sicherheits-Vorgaben einhalten und den Hoster beauftragen und der Hoster ist am Ende der, der die Angaben ausführen muss.

Die Zeit dafür muss man einrechnen. Wir fragen deshalb immer gleich zu Anfang des Projekts nach den Server-Daten.

Checkliste WordPress-Server

Es ist daher hilfreich, wenn man eine Liste zur Hand hat, die man allen Beteiligten zuschicken kann. Ich habe die Angaben auf wordpress.org ergänzt und eine Checkliste zusammengestellt, die alle Angaben beinhaltet, die wir zur Installation brauchen. Damit auch auf verschlungenen Abstimmungswegen nichts verloren geht.
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Browsercache für die style.css deaktivieren

Es gibt ein Sache, die mich bei Änderungen in der style.css regelmäßig zum Wahnsinn treibt. Egal, wie oft ich auf Reload klicke, der Browser zeigt meine Änderungen im CSS nicht an.

Das hat den Grund, dass die style.css im Browser-Cache gespeichert ist. Eigentlich eine gute Sache, denn so muss die Datei nicht bei jedem Aufruf neu geladen werden. Aber für’s Arbeiten ist das lästig.

Den Browsercache deaktivieren

Wer viel mit den Developer Tools arbeitet, kann in den Einstellungen das Caching deaktivieren. Das kleine Häkchen schaltet den Cache aus so lange die Console offen ist.

Ich kann den Browsercache auch umgehen, indem ich ein Inkognito-Fenster öffne oder einen harten Refresh mache.
Aber da ist ja auch noch die Kundin vor ihrem Rechner. Es ist sehr unpraktisch, wenn ich ihr jedesmal erklären muss, dass sie zuerst ihren Browsercache löschen muss bevor sie etwas zu sehen kriegt.

Das muss anders gehen.
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Vorschaubild: Ausschnitt selbst erzeugen

Wer kennt es nicht: Manchmal hat man Bilder, die asymmetrisch aufgebaut sind. Die von WordPress erzeugten Vorschaubilder sehen dann etwas merkwürdig aus, weil wichtige Teile vom Bild abgeschnitten werden.

WordPress bringt aber eine Möglichkeit mit, selbst einen Ausschnitt festzulegen, der als Vorschaubild benutzt wird. Das geht mit Bordmitteln, ein zusätzliches Plugin brauche ich dafür nicht.

Ich habe mir folgendes Foto für mein Beispiel ausgesucht. (Und ja, das Vorschaubild würde von alleine sogar noch einen akzeptablen Ausschnitt zeigen. Aber ich mag das Bild so gern. ;-)

Kurzhaarcollie sitzt auf einem Waldweg

Lizzy, Kurzhaarcollie, im Schwarzwald

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Die Netzialisten auf der EuroBike

Bild: Eurobike | Bergamont

Vom 30. August bis 2. September findet in Friedrichshafen die EuroBike statt und wir sind dabei! Wir sind zwar kein Blog übers Radfahren, aber wir sind ein Blog über WordPress. Die Messe Friedrichshafen hat uns eingeladen, einen Workshop zum Thema WordPress für Bloggerinnen und Blogger anzubieten.

Wir haben uns schon ein wenig unter Bloggern umgehört, welche Themen besonders interessant wären. Gerne nehmen wir noch weitere Anregungen mit und freuen uns auf einen regen Austausch mit Euch. Gibt es was, von dem Ihr sagen würdet „Wenn ich das am Anfang gewusst hätte…“?

Der Workshop-Termin findet am Donnerstag, 31.08., nachmittags statt.
Wenn Ihr als Blogger bei der EuroBike akkreditiert seid, solltet Ihr dazu Informationen bekommen haben. Wenn nicht, fragt einfach mal nach.

Wir werden am Donnerstagnachmittag und am Freitag auf der EuroBike sein. Sprecht uns gerne an oder schickt uns eine Nachricht über Twitter (an Kirsten oder Elisabeth).

Das PDF mit den Informationen, die wir zusammengetragen haben, könnt Ihr hier herunterladen.

Logo der EuroBike in Friedrichshafen

Unscharfe Beitragsbilder nachschärfen

WordPress erzeugt zu jedem Bild, das man hochlädt, eine kleine Serie von verkleinerten Versionen. Das ist sehr praktisch, weil man dadurch jedes Bild in verschiedenen Größen zur Hand hat. Das spart Ladezeit.

Nun war mir in letzter Zeit aufgefallen, dass die heruntergerechneten Bild-Varianten im Vergleich zum Originalbild unscharf aussehen. Ich hatte zuerst den Verdacht, dass der Unschärfe-Effekt durch eine Skalierung im Browser (CSS) entsteht.

Aber bei den Projekten, bei denen mir die Unschärfe aufgefallen war, war keine Verkleinerung per Browser im Spiel. Das verkleinerte Bild war einfach ein Stück unschärfer als das Originalbild (das selbstverständlich ordentlich scharf war).

Im Nachhinein wundere ich mich, dass mir das nicht schon früher aufgefallen ist. Denn der Unschärfe-Effekt ist ein bekanntes Phänomen, das jeder kennt, der schon Mal mit einem Bildbearbeitungs-Programm wie Photoshop gearbeitet hat. Verkleinert man ein Bild, verliert es an Schärfe. In der Bildbearbeitung gehört das Nachschärfen daher zur Routine.

Beitragsbilder schärfer machen

Man könnte jetzt alle Bilder der Reihe nach mit Photoshop öffnen und mit dem „Unscharf Maskieren“-Filter behandeln. Das ist aber nicht so richtig praktisch und nachhaltig ist es auch nicht.

Bei den WordPress Plugins gibt es ein paar, die sich des Themas annehmen. Leider konnte ich keines davon zum Laufen bringen. Die einfacheren wollten nicht funktionierten (sind durchweg schon etwas älter) und die ImageMagick-Maschinerie war mir einen Tick zu wuchtig.

Ich habe dann noch – mehr der Vollständigkeit halber – ausprobiert, ob es etwas hilft, wenn ich die JPG-Kompressionsrate auf 100% setze. Aber das hat nichts bewirkt, die Unschärfe bleibt.

add_filter( 'jpeg_quality', create_function( '', 'return 100;' ) );

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Ist WordPress sicher?

„Nimm bloß nicht WordPress! Mein Kumpel arbeitet in der IT und der sagt, WordPress ist wahnsinnig unsicher!“

Stimmt das? Nein, das stimmt so nicht. WordPress ist eine Software und um Software muss man sich kümmern. Indem man regelmäßig Updates macht und indem man sichere Passwörter verwendet. Das war’s aber auch schon. Der Kumpel liegt also falsch, WordPress ist ein sicheres System.

Webseiten, die keine Pflege brauchen, gibt es schon auch. Das sind statische HTML-Seiten bei denen keine Scriptsprachen am Werk sind. Folglich kann dort auch niemand Unfug treiben.

Wer lieber ein komfortables CMS haben möchte, der muss sich kümmern. So wie das Betriebssystem auf dem Laptop bekommt auch WordPress regelmäßig Updates. Jedes Update bringt neue, praktische Funktionen und nebenbei werden Sicherheitslücken geschlossen.
Ein Redaktionssystem ist also nichts, dass man einmal installiert und dann vergessen kann. Das System ist ein Stück Software und das braucht Aufmerksamkeit.

2 Regeln für die Sicherheit

Dabei ist es denkbar einfach, WordPress sicher zu machen. Wer die beiden wichtigsten Faustregeln beachtet, ist weitgehend raus aus der Schusslinie.

  1. Sichere Passwörter = lange Passwörter, am besten ganze Sätze (12 Stellen und mehr)
  2. Updates, Updates, Updates

Sicherheit ist immer relativ

In einem kleinen Dorf wo jeder jeden kennt, schließt niemand seine Haustür ab, wenn er aus dem Haus geht. In der Großstadt wäre das wahrscheinlich ein Fehler, denn hier leben viel mehr Menschen und darunter sind auch solche mit unlauteren Absichten, die sich in der Masse verstecken.

Bei WordPress ist das ganz ähnlich. Weil WordPress sehr weit verbreitet ist und es viele WordPress-Installationen gibt, sind diese Installationen ein lohnendes Ziel. Einfach weil es so viele davon gibt. Die Chance ist groß, dass sich in der großen Masse ungepflegte Systeme finden, die einmal installiert und dann vergessen wurden. Die mit einfachen wirkungslosen Passwörtern abgesichert sind und bei denen niemand jemals ein Update gemacht hat.

Die Ziele der Hacker

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Local von Flywheel und MAMP 4.x im Schnell-Vergleich

Diesen Artikel habe in ursprünglich im Oktober 2016 geschrieben. Inzwischen ist viel passiert, so dass ich die Informationen noch einmal aktualisiert habe.

Local von Flywheel hat in der Zwischenzeit mehrere Updates bekommen. Leider haben die Entwickler beim letzten Update den Volumes Manager vergessen. („Sorry for the inconvenience! We underestimated the amount of people using this add-on.“ Tja, so verspielt man Vertrauen.)

Mit dem Volumes Manager konnte man Themes und Plugins in je einem Verzeichnis für alle Hosts zentral verwalten. Alle Installationen greifen dann auf dieselben Themes und Plugins zu, es gibt keine Doubletten und unklaren Versionszustände.
Flywheel hat zwar auf Github einen Fix für das Mapping AddOn nachgeliefert, aber der läuft bei mir nicht zuverlässig. Nach vielen Stunden Fehlersuche musste ich einsehen, dass das AddOn einfach nicht sauber arbeitet.

Ich habe ich mich entschieden zurück zu MAMP zu gehen. Local war superschnell und komfortabel. Aber ein Tool, das mich mitten in der Arbeit für Kundenprojekte für viele Stunden ausbremst und dann keine brauchbare Lösungen hat, das kann ich nicht gebrauchen. Dafür sind diese Setups zu wichtig.
Kommt dazu, dass Flywheel’s Hauptgeschäft das Hosting ist und Local ist ein Baustein in ihrem Business. Es ist z.B. nicht möglich, eine externe Seite zu klonen und in Local rüberzukopieren. Ich hab’s jedenfalls nicht geschafft. Für Flywheel-Kunden gehen solche Sachen selbstverständlich ganz einfach.

Das Mapping von Verzeichnissen z.B. für Themes und Plugins, kriegt man bei MAMP Pro übrigens auch hin (Über Symlinks, die man übers Terminar erzeugt hier ein Artikel dazu)

UPDATE 3. Dezember 2016
Pressmatic wurde von Flywheel aufgekauft und heisst jetzt Local by Flywheel. Die Software ist ab sofort kostenlos und Ihr könnt sie hier herunterladen.

Was ist Local?
Local tut das Gleiche wie MAMP, es ist eine Serverumgebung für lokale Rechner. Man kann damit WordPress lokal auf seinem Rechner installieren.
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