Anleitung Childtheme anlegen (Update)

Anleitung / WordPress
Childtheme
Dies ist eine überarbeitete Version des Artikels „Ein WordPress-Child-Theme anlegen“

Torsten Landsiedel hat auf dem WordCamp Köln 2015 einen sehr spannenden Vortrag gehalten: „Das Childtheme Dilemma“. Darin hat er gezeigt, in welche Fallen man tappen kann, wenn man mit Childthemes arbeitet. Diesen Vortrag habe ich zum Anlass genommen, die Childthemes-Anleitung hier im Blog endlich mal zu aktualisieren.

Ein WordPress-Theme an die eigenen Bedürfnisse anzupassen ist gar nicht so schwer. Die meisten Anpassungen kann man über die CSS-Datei des Themes umsetzen. Bei WordPress hat diese Datei immer den Namen style.css. Man findet sie auf der obersten Ebene des Theme-Ordners.

Das Stylesheet (style.css) im WordPress Theme könnt Ihr in einem Editor wie Textmate (Mac), Notepad (Windows) oder Coda (Mac) bearbeiten. Besser ist es aber, Ihr arbeitet mit einem Childtheme. Ein Childtheme ist ein kleiner Ableger des Original-Themes, das damit zum Parent (=Eltern)-Theme wird. Der Vorteil dabei: Das Eltern-Theme bleibt wie es ist und wird nicht angetastet. Wenn also mal etwas schiefgeht beim Basteln, dann ist nicht gleich das ganze Theme kaputt. Und wenn die Entwickler des Themes ein Update zur Verfügung stellen, könnt Ihr das Parent-Theme updaten, ohne dass Eure Anpassungen überschrieben werden.
Im Childtheme-Ordner liegen nur die Dateien, die tatsächlich verändert wurden. Das macht es leichter, die Änderungen nachzuhalten.

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Meldung für alte Artikel ausgeben

Anleitung / WordPress

Wenn ein Blog schon eine Weile läuft, sammeln sich zwangsläufig Artikel an, die bereits ein gewisses Alter auf dem Buckel haben. Diese Artikel sind wahrscheinlich nicht mehr aktuell, denn die Welt im Web dreht sich schnell.

Man könnte nun auf die Idee kommen, alte Artikel zu löschen. Das ist aber keine gute Lösung, Suchmaschinen-Experten werden ganz blass bei diesem Gedanken. Denn Google & Co. haben auch die älteren Artikel im Verzeichnis. Wenn nun der Link dorthin ins Leere führt, weil Ihr den Artikel gelöscht habt, bekommt Google eine Meldung zurück (Fehler 404). Das kann sich negativ auf das Ranking der Seite auswirken.

Wie wichtig dieser Aspekt bei Eurem Blog ist und ob 404-Fehler wirklich so böse sind, darüber lässt sich streiten. Eines kann man aber sagen: Ihr verliert potenzielle Besucher, wenn der Artikel hinter dem Link plötzlich nicht mehr existiert.
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Das war das WordCamp Köln 2015

WordPress

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Kaum hat es angefangen, ist es schon wieder vorbei. Das WordCamp Köln ist Geschichte. Anstrengend war’s, toll war’s. Danke Köln, das habt Ihr Klasse gemacht!

Es gab vier Vortrags-Stränge parallel, da ist es vorprogrammiert, dass man jede Menge guter Vorträge verpasst. Ich wünschte, ich hätte mehr mitgekriegt.

Mein persönliches Highlight war der Vortrag von Ellen und Manuel „Pick Yourself – Warte nicht bis jemand Dein Talent entdeckt, wähle Dich selbst aus“. Ein inspirierender, sehr persönlicher Vortrag. Ich hab mich ungeheuer gefreut, die beiden endlich mal live und in Farbe kennen zu lernen. Danke Euch beiden und viel Glück in Neuseeland!

Daneben nehme ich jede Menge praktische Anregungen mit, zum Beispiel hat uns Heiko Mamerow eine sehr schöne, klare Anleitung gegeben, wie man mit einfachen Mitteln eine Seite performanter machen kann: Das kleine 1×1 der Website Performance. Auch auf den Vortrag von Torsten Landsiedel über Childthemes und ihre Tücken war ich gespannt: Das Child-Theme-Dilemma. Sehr aufschlussreich! Diese Themen und andere Erkenntnisse aus dem WordCamp werde ich hier im Blog noch einmal ausführlicher behandeln.

Vielen Dank auch an alle, die mir zu meinem Vortrag „Buzzword Information Architecture“ so freundliches Feedback gegeben haben. Die Slides gibts hier im Blog. Bei dem Thema IA gibt viele spannende Überschneidungen zu Elisabeths Thema „Barrierefrei – Internet für alle“ (Link zu den Slides kommt noch). Wir werden das weiter verfolgen und berichten.

Bei diesem WordCamp war ich zum ersten Mal beim Contributer Day dabei. Das war ein schöner Ausklang und ich habe meine erste Theme Review auf die Welt losgelassen. Tausend Dank an Ulrich für seine geduldige und kundige Einführung in die Welt der Theme Reviews.

P.S. Das nächste WordCamp ist in Nürnberg. Haltet Euch den April 2016 schon mal frei!

Einführung in das Thema Content-Strategy

Content

Alles beginnt mit einem leeren Blatt Papier. Darauf notieren wir drei Fragen:

  1. Mit wem wollen Sie ins Gespräch kommen?
  2. Welche Botschaft möchten Sie vermitteln, was wollen Sie [als Unternehmen] erreichen?
  3. Mit welchen Fragen kommen die Besucher auf Ihre Seite?

Einfach, aber nicht leicht

So einfach diese Fragen klingen, die Arbeit damit ist nicht leicht. Im Gegenteil.
Beim KickOff-Workshop finden das noch alle spannend und suchen freudig nach Antworten. Aber mit der Zeit wird es anstrengend. Denn jede Idee, jeder Text und jedes Designelement muss sich daran messen lassen.

„Gefällt mir nicht“ ist keine belastbare Aussage mehr, wenn ein objektiver Maßstab zur Verfügung steht. Der Satz müsste heißen: „Die Besucher finden dies und jenes nicht, weil die Farbe der Links zu hell ist. “ Oder: „Die Leser verstehen diesen Text nicht, weil die Sprache zu kompliziert ist.“

Auch Texte müssen vor den drei Grundfragen bestehen. Angenommen, auf der alten Webseite prangte eine lange Abhandlung zur Unternehmensgeschichte auf der Kontakt-Seite – welche Relevanz hat dieser Text? Ist die Unternehmensgeschichte tatsächlich ein Thema, das die Besucher bewegt? Und was genau trägt dieser Text zu den Zielen der Webseite bei?
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Wie funktioniert WordPress?

WordPress

WordPress ist momentan sehr gefragt. Inzwischen laufen fast ein Viertel aller Webseiten da draussen unter WordPress. Aber wie tickt WordPress? Was bedeutet das, wenn ein Webseite mit WordPress umgesetzt wird?

WordPress funktioniert ein bisschen anders als Vieles, das man so aus dem Alltag kennt. Nehmen wir zum Beispiel ein Word-Dokument. Es besteht in der Regel aus mehreren Seiten, der Text ist nach Themen/Kapiteln geordnet und mit Überschriften gegliedert. Wenn das Dokument etwas umfangreicher ist, gibt es ein Inhaltsverzeichnis.

Linear ist gleich statisch

Ein Word-Dokument funktioniert nach einem linearen Prinzip: Eins nach dem anderen.

Eine Webseite könnte man auch so aufbauen. Man beschreibt ein paar Seiten, die jeweils ein Thema behandeln. Das Ganze versieht man mit Überschriften und die Navigation ist das Inhaltsverzeichnis. Ein bisschen HTML drumrum und fertig ist die Webseite.

Der Haken dabei: Es ist nicht sonderlich dynamisch.
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Bildgrößen im WordPress Theme (1)

Responsive Design / WordPress

 

WP-Machine

Wenn ich mit Kunden an WordPress-Themes arbeite, kommt früher oder später die Frage, in welchen Größen denn die Bilder angeliefert werden sollen. Die Bilder erscheinen im Design in unterschiedlichen Größen und die Kunden möchten wissen, welche das denn sind. 

Die Antwort ist simpel: Ich brauche die Bilder nur in einer – der maximalen – Größe. Den Rest macht WordPress ganz alleine.

Die Größe, die ich brauche, orientiert sich an der maximalen Breite des Designs. Die bestimmt, wie groß ein Bild maximal im Theme werden kann. In der Regel ist das irgendwas zwischen 1200 und 1440 Pixeln (Breite).
Das heißt, wenn alle Bilder in 1440px Breite angeliefert werden, sind wir auf der sicheren Seite.
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